Ein neuer Treffpunkt für alle Generationen
"Treffpunkt Leimen" - Schulhofsituation an der Turmschule - 24.07.2026
Die Stadtverwaltung Leimen informiert nach der Gemeinderatssitzung
Das Wohlbefinden und die Sicherheit der Kinder an der Turmschule stehen für Oberbürgermeister John Ehret als auch Bürgermeisterin und Ordnungsdezernentin Claudia Felden, die Stadtverwaltung und den Gemeinderat an erster Stelle. Dies verdeutlichte auch die jüngste Gemeinderatssitzung unter starker Beteiligung der Elternschaft. Da die Stadtverwaltung bereits im Vorfeld über alle planerischen und rechtlichen Schritte informiert hat, dient dieser Rückblick der transparenten Zusammenfassung der Fakten und der Einordnung der Ratsentscheidungen.
Rechtliche Prüfung zur Zuständigkeit des Gemeinderats
Im Fokus stand ein Antrag der Fraktion Grün-Alternative Liste (GALL) zur Sperrung der Rathausstraße. Das zuständige Regierungspräsidium ging hierbei rechtlich davon aus, dass verkehrsrechtliche Anordnungen nach § 45 StVO in die Zuständigkeit der unteren Verkehrsbehörde fallen.
1. Darauf basierend prüfte die Kommunalaufsicht im Vorfeld, ob der Gemeinderat einen solchen Antrag überhaupt stellen und im Gremium beraten darf. Da der Gemeinderat eine Straßensperrung rechtlich nicht per Beschluss fordern darf, konnte über den Hauptantrag weder beraten noch beschlossen werden.
2. Zulässig war hingegen der gestellte Hilfsantrag, mit dem der Gemeinderat die Verwaltung in Form einer Willensbekundung auffordern kann, aktiv zu werden. Als politisches Gremium darf der Gemeinderat eine Meinung äußern, der Beschluss entfaltet jedoch keine rechtliche Bindungswirkung für die zuständige Behörde.
Dieser wurde mit deutlicher Mehrheit abgelehnt.
Verkehrsplanung: Risiken temporärer Sperrungen
Der aus der Elternschaft formulierte Vorschlag einer zweimal täglichen, jeweils 20-minütigen Sperrung der Rathausstraße erfordert verkehrsrechtlich zwingend die Berücksichtigung und Abwägung verschiedener Argumente und Interessen aller Bevölkerungsgruppen. Betroffen sind hiervon die Anwohner der Turmgasse, der evangelische Elisabeth-Ding-Kindergarten sowie ansässige Wirtschaftsunternehmen. Zudem führt durch die Rathausstraße eine Hauptbuslinie auf den Berg.
Die untere Verkehrsbehörde rät von einer mobilen Absperrung ab, da diese keinen physischen Schutz vor unachtsamen Fahrzeugen bietet. Würde die Fahrbahn aktuell temporär als Pausenhof genutzt, entstünde zudem ein Widerspruch zum regulären Straßenverkehr nach Pausenende. Dieses ständige Umschalten erschwert es insbesondere jüngeren Kindern, das reale Verkehrsrisiko der Straße richtig einzuschätzen – auch auf dem späteren Heimweg, wenn die Rathausstraße wieder regulär befahren wird.
Zudem kann eine solche Maßnahme nicht sicherstellen, dass nicht doch ein Fahrzeug die Absperrung durchbricht oder übersieht.
Die Stadt setzt daher auf eine klare räumliche Trennung und die aktive Begleitung durch Aufsichtskräfte statt auf eine vermeintliche Sicherheit durch temporäre Schilder.
Vorausschauende Planung und etablierte Ausweichflächen
Befürchtungen, dass den Kindern durch die Baustelle weniger als drei Quadratmeter Platz pro Kopf verbleiben, konnte die Verwaltung durch eine Überprüfung der realen Flächen entkräften. Die Stadtverwaltung hat sich in enger Abstimmung und nach Vorschlägen der Schule und des Elternbeirats darum gekümmert, ausreichend Ersatz-Raum für den wegfallenden Hackschnitzelhof bereitzustellen:
- Erste Pause (3,9 m² pro Kopf): In diesem Zeitfenster benötigt der Elisabeth-Ding-Kindergarten seine Außenflächen selbst.
- Zweite Pause: Für die ersten Klassen stehen 14,0 m² pro Kopf zur Verfügung, da sie den Außenbereich des Elisabeth-Ding-Kindergartens mitnutzen dürfen. Für dieses unkomplizierte Entgegenkommen dankt die Stadtverwaltung der evangelischen Kirchengemeinde ausdrücklich. Für die Klassenstufen 2 bis 4 beläuft sich der Wert auf 4,8 m² pro Kind.
Ergebnisse des Runden Tisches: Schutzmaßnahmen bereits aktiv
Die Stadtverwaltung setzt von Beginn an auf ein enges, vertrauensvolles Miteinander in direktem, kontinuierlichem Kontakt mit der Schulleitung und dem Elternbeirat. Wie wichtig dieser Austausch auf Augenhöhe ist, zeigte der jüngst im Juni stattgefundene „Runde Tisch“: Hier wurden alle Beteiligten – inklusive der Elternschaft, des lokalen Gewerbes und Vertretern des Gemeinderats – zusammengebracht, um Sorgen anzuhören und gemeinsam konstruktive Lösungen für die Praxis zu finden.
Als direktes Ergebnis dieses Austausches wurden konkrete Maßnahmen umgesetzt, um das Überqueren der Rathausstraße schon jetzt maximal abzusichern:
- Zwei zusätzliche städtische Kernzeit-Kräfte unterstützen die Lehrkräfte bei der Pausenaufsicht.
- Mitarbeiter des Gemeindevollzugsdienstes sowie des kommunalen Ordnungsdienstes unterstützen den Straßenübergang an der Rathausstraße während der beiden Hauptpausen.
- Auffällige, kindgerechte Warnfiguren sind bereits im Straßenraum aufgestellt, um den fließenden Verkehr zusätzlich zu sensibilisieren.
Baufortschritt und Ausblick bis Frühjahr 2028
Die Baumaßnahmen sind im Juni 2026 planmäßig gestartet. Ein Schutzgerüst am Schulgebäude sichert bereits die Rettungs- und Fluchtwege der Kinder dauerhaft, und die Abbrucharbeiten des alten Fundaments der ehemaligen Sporthalle laufen auf Hochtouren. Auch die im Erdreich entdeckten Asbest-Altlasten werden dabei fachgerecht und unter höchsten Sicherheitsstandards entsorgt. Eine Gefährdung für die Schulkinder war und ist zu jedem Zeitpunkt ausgeschlossen.
Die Stadtverwaltung arbeitet täglich intensiv daran, die Bauphase so verträglich wie möglich zu gestalten, damit die Turmschüler nach der geplanten Fertigstellung im Frühjahr 2028 einen rundum modernen, zukunftsweisenden und neu gestalteten Schulhof erhalten.
Die Stadtverwaltung und der Gemeinderat betonen abschließend, dass sie die Belastungen und Sorgen der Elternschaft vollkommen verstehen. Die durch die Baustelle bedingte, nun schon sehr lange andauernde Übergangssituation auf dem Schulhof verlangt allen Beteiligten viel Geduld ab. Umso wichtiger ist es der Stadt und dem Gemeinderat weiterhin im engen, konstruktiven Austausch mit den Eltern und der Schulleitung zu bleiben, um gemeinsam die bestmöglichen, praxistauglichen Lösungen für die Sicherheit unserer Kinder zu finden.
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"Treffpunkt Leimen" - Herausforderungen zum Baustart des Treffpunkts Leimen schnell im Griff - 02.07.2026
Wo gebaut wird, gibt es manchmal Überraschungen – und genau dafür werden Bauprojekte sorgfältig geplant. Auch auf der Baustelle des Treffpunkts Leimen sind die Arbeiten auf Hinterlassenschaften aus vergangenen Jahrzehnten gestoßen. Für die Verantwortlichen ist das kein Grund zur Sorge, sondern Teil einer professionellen Baustellenabwicklung: Die Funde werden nach den geltenden Vorschriften beseitigt, der Bauablauf wird entsprechend angepasst und das Projekt kann planmäßig weitergehen.
Anfang Juni starteten die Arbeiten für das Parkdeck und den Schulhof des Großprojekts Treffpunkt Leimen. Nach dem Aufbau der Baustelleneinrichtung wurden bereits mehrere Tonnen Erdreich bewegt. Dabei stießen die Bauarbeiter unter mehreren Asphaltschichten auf alte Fundamente und Schuttfelder. Diese stammen vermutlich von den Wohnhäusern, die in den 1990er-Jahren an dieser Stelle abgerissen wurden.
Für die nächsten Bauabschnitte stellt dies grundsätzlich kein Problem dar. Im Anschluss an die Erdarbeiten wird der sogenannte Verbau hergestellt. Dabei werden große Bohrungen ausgeführt und mit Beton verfüllt. Die entstehenden Bohrpfahlwände werden zusätzlich im umliegenden Erdreich verankert, damit die Baugrube während der weiteren Arbeiten sicher und stabil bleibt.
In den Schuttfeldern wurden neben gewöhnlichen Bauabfällen auch einzelne asbesthaltige Baustoffe gefunden. Solche Funde sind bei Bauarbeiten auf älteren Grundstücken nicht ungewöhnlich. Solange das Material unbeschädigt im Boden liegt, geht davon keine Gefahr für die Umgebung aus. Erst wenn Asbest beschädigt wird und dabei feine Fasern freisetzt, können diese beim Einatmen gesundheitsschädlich sein. Deshalb gelten für die Bergung und Entsorgung besonders strenge gesetzliche Vorschriften. So müssen offene Bereiche abgedeckt und die Baustelle zusätzlich gekennzeichnet werden. Das Personal muss sich vor dem Einsatz mit besonderer Arbeitskleidung wie Einwegschutzanzug, FFP2-Maske oder auch Gehör- und Augenschutz einkleiden.
Die Stadt Leimen arbeitet mit der Firma EAG (Erdbewegungs- und Abbruchgesellschaft mbH, St. Leon) zusammen, die hierfür mit der zertifizierten Fachfirma MCO Planung GmbH aus Esslingen zusammenarbeitet. Deren speziell geschulte Mitarbeiter entfernen die betroffenen Materialien mit Unterstützung eines besonderen Baggers mit Überdruckschutzbelüftung. Diese Maschine erzeugt permanenten Überdruck um den Fahrer besonders zu schützen. Während des Abbaus kommen weitere Geräte wie besondere Industriestaubsauger, Verpackungs- und Reinigungsmittel zum Einsatz. Anschließend werden die asbesthaltigen Baustoffe fachgerecht entsorgt. Für die sichere Reinigung von Arbeitskleidung und Personal steht zudem ein Sanitärcontainer mit Duschen zur Verfügung.
„Natürlich kommt ein solcher Fund zunächst unerwartet. Genau für solche Fälle gibt es aber klare Abläufe – und wir liegen weiterhin gut im Zeitplan“, erklärt Bauleiterin Nicole Kitzmann vom Tiefbauamt der Stadt Leimen.
Durch die zusätzlichen Arbeiten verschiebt sich der Beginn des Verbaus von Ende Juli auf Anfang August. Oberbürgermeister Ehret sieht darin sogar einen kleinen Vorteil: „Die etwas lauteren Arbeiten zum Start des Verbaus fallen nun in die Sommerferien. Das kommt unserer Turmschule zugute, weil der Unterricht dadurch deutlich weniger beeinträchtigt wird.“
Auch während der Sommerferien wird auf der Baustelle weitergearbeitet. Urlaubsbedingt kann es zwar an einzelnen Tagen etwas ruhiger aussehen, Ferien macht der Treffpunkt Leimen in diesem Jahr aber nicht.
"Treffpunkt Leimen" - Baustelleneinrichtungsplan und Grundriss der Parkgarage - 23.06.2026
Zur transparenten Information über das Bauvorhaben wurden der Baustelleneinrichtungsplan und der Grundriss der Parkgarage online veröffentlicht.
Die Unterlagen ermöglichen einen detaillierten Einblick in die geplanten Maßnahmen.
Baustelleneinrichtungsplan (PDF-Dokument, 128,08 KB, 23.06.2026)
Grundriss der Parkanlagen (PDF-Dokument, 292,59 KB, 23.06.2026)
„Treffpunkt Leimen“ – Stadt informierte Anwohner über den aktuellen Stand der Baumaßnahme - 18.06.2026


Am 15. Juni 2026 lud die Stadt Leimen die Anwohnerinnen und Anwohner rund um das Projekt „Treffpunkt Leimen“ zu einem Informationsabend ein. Ziel der Veranstaltung war es, über den aktuellen Stand der Baumaßnahme, die nächsten Bauabschnitte sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf das direkte Umfeld zu informieren.
Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister John Ehret erläuterte die Mitarbeiterin des Tiefbauamtes Nicole Kitzmann den Verlauf der Arbeiten und gab einen Ausblick auf die kommenden Monate. Weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Bürgermeisterin Claudia Felden standen im Anschluss für Fragen und den persönlichen Austausch zur Verfügung.
Die Stadt Leimen legt großen Wert auf eine offene und transparente Kommunikation während der gesamten Bauzeit. Umso erfreulicher war die positive Resonanz der Anwohnerinnen und Anwohner, die das Informationsangebot dankbar angenommen haben.
Auch künftig wird die Stadt regelmäßig über den Fortschritt des Projekts informieren und bei Bedarf weitere Informationsveranstaltungen anbieten. Ziel bleibt es, die Bürgerschaft aktiv in den Entwicklungsprozess einzubinden und gemeinsam die Umsetzung dieses wichtigen Projekts für die Leimener Innenstadt zu begleiten.
Ergänzend zur städtischen Homepage und der persönlichen Information setzt die Stadt auch auf eine moderne Baustellenkommunikation. Am Bauzaun in der Rathausstraße informiert aktuell ein Banner über das Projekt „Treffpunkt Leimen“, die geplanten Maßnahmen sowie die zukünftige Gestaltung des Areals. Die Banner sind Teil des neuen Informationskonzepts, mit dem die Stadt Bauprojekte transparent und verständlich begleiten möchte.
Alle Informationen zum Treffpunkt Leimen finden Sie unter:
https://www.leimen.de/bauen-wirtschaft/baumassnahmen-und-projekte/treffpunkt-leimen#c4738
„Treffpunkt Leimen“ – Baustart bereits erfolgt und offener Dialog beim runden Tisch: Stadt informiert zur Situation an der Turmschule - 16.06.2026
Bei den am Montag, den 8. Juni 2026, planmäßig gestarteten Baumaßnahmen an der Turmschule steht das Wohlbefinden und die Sicherheit der Schulkinder im Mittelpunkt. Das gemeinsame Ziel aller Beteiligten ist es, dass die Kinder auch während der Bauphase eine sichere und gute Schulzeit verbringen und nach der Fertigstellung einen neuen, modern gestalteten Schulhof erhalten. Die Stadtverwaltung kommuniziert jeden Bauschritt von Beginn an transparent und informiert die Öffentlichkeit hierzu fortlaufend, wie zuletzt in der dritten Pressemitteilung vom 11. Juni 2026.
Da das Gelände des Pausenhofs im direkten Baubereich liegt, wurden nun die bekannten Ersatzspielflächen (Parkfläche vor dem historischen Rathaus und den Mauritiusplatz) an die Rathausstraße verlegt und ein Gerüst an dem Schulgebäude erstellt, um den Rettungs – und Fluchtweg während der gesamten Bauzeit für die Schulkinder der Turmschule zu gewährleisten. Ebenso haben die Abbrucharbeiten des alten Fundamentes der ehemaligen Sporthalle begonnen.
Ein solches innerstädtisches Großprojekt erfordert stets das sorgsame Abwägen verschiedener Interessen – vom Schutz der Kinder über den reibungslosen Verkehrsfluss und den Erhalt barrierefreier Bushaltestellen bis hin zur Erreichbarkeit für die lokalen Gewerbetreibenden. Die Stadtverwaltung versteht die Sorgen der Elternschaft sehr gut und hat sich deshalb intensiv mit den verschiedenen Aspekten der Interimsplanung auseinandergesetzt. Um die verschiedenen Punkte gemeinsam mit allen Beteiligten zu besprechen, hat man sich daher in der vergangenen Woche zu einem runden Tisch zusammengefunden.
Runder Tisch bot den Raum für sachlichen Austausch
Bei diesem Treffen in der vergangenen Woche bündelte die Verwaltung die Fachexpertisen dreier spezialisierter Ämter: Das Bauamt verantwortet die technische Flächenplanung, das Sozialamt steuerte die sozial-pädagogische Bewertung bei und das Ordnungsamt prüfte die verkehrsrechtlichen Aspekte.
Die Sitzung war als offener und transparenter Informations- und Meinungsaustausch gestaltet. Alle geladenen Beteiligten – darunter die Schulleitung, der Elternbeirat, die Gemeinderatsfraktionen sowie die Vertreter des lokalen Gewerbes der angrenzenden Rathausstraße und Turmgasse – hatten dabei die ausdrückliche Möglichkeit, ihre Positionen und Fragen direkt einzubringen, was von den Anwesenden auch genutzt wurde.
Präzise Daten zu den Flächengrößen in den Pausenzeiten
In Baden-Württemberg gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Mindestfläche pro Kind für Schulhöfe. Gerade in engen Innenstadtlagen setzen die baulichen Gegebenheiten zudem feste räumliche Grenzen. Dennoch nimmt die Stadtverwaltung die Sorgen der Elternschaft über eine zu geringe Schulhoffläche von unter drei Quadratmetern pro Kind sehr ernst. Nach einer exakten Überprüfung der Zahlen kann die Verwaltung hier Entwarnung geben. Die realen Werte gestalten sich wie folgt:
- Erste Pause: In dieser Zeit stehen den Kindern rechnerisch 3,9 Quadratmeter Spielfläche pro Kopf zur Verfügung, da der Elisabeth-Ding-Kindergarten seine Außenflächen in diesem Zeitfenster für deren Kindergartenkinder selbst benötigt und diese somit nicht zur Verfügung stellen kann.
- Zweite Pause: In der zweiten Pausenzeit stehen den Kindern der ersten Klasse rechnerisch 14,0 Quadratmeter pro Kopf zur Verfügung. Dies ist möglich, da die Erstklässler in dieser Pause dankenswerterweise den Außenbereich des Elisabeth-Ding-Kindergartens mitnutzen dürfen. Für dieses Entgegenkommen und die unkomplizierte Unterstützung möchte sich die Stadtverwaltung ausdrücklich bei der evangelischen Kirchengemeinde bedanken.
Für die Klassenstufen 2 bis 4 beläuft sich der Wert auf 4,8 Quadratmeter pro Kind.
Umfangreiche Schutzmaßnahmen ab dieser Woche aktiv
Zur Absicherung der Elternbedenken setzt die Verwaltung ab dieser Woche folgende proaktive Maßnahmen um:
- Zusätzliches Personal: Zwei zusätzliche Kernzeit-Kräfte der Stadt unterstützen die Lehrkräfte im Sinne einer personellen Verstärkung bei der Pausenaufsicht.
- Präsenz des Gemeindevollzugsdienstes (GVD): Mitarbeiter des GVD begleiten die Situation vor Ort und unterstützen das aktuelle Überqueren der Schulkinder an der Rathausstraße während der beiden Hauptpausen.
- Visuelle Hinweise: Auffällige, kindgerechte Warnfiguren für den Straßenraum sind bereits bestellt. Diese werden zeitnah beschafft und aufgestellt, um den Verkehr im Schulumfeld zusätzlich zu sensibilisieren.
Das übergeordnete gemeinsame Ziel aller Beteiligten bleibt ein sicherer und reibungsloser Schulbetrieb während der gesamten Baumaßnahme.
„Treffpunkt Leimen“ (3. Mitteilung) – Letzte Vorbereitungen abgeschlossen - 11.06.2026
Die Baumaßnahme „Treffpunkt Leimen“ ist gestartet.
In den vergangenen Tagen wurden die letzten Vorbereitungen getroffen und die Baustelle für die anstehenden Arbeiten eingerichtet. Damit verbunden sind einige Änderungen im Umfeld des Baugeländes, unter anderem bei der Wegeführung sowie bei den Fahrrad- und Motorradabstellplätzen.
Anpassungen bei der Wegeführung
Der Bauzaun entlang der Bürgermeister-Lingg-Straße und der Hohen Gasse wurde nun auf seine endgültige Position für die kommende Bauzeit versetzt. In diesem Zuge wurde auch die bisherige Fußgänger-Ampelanlage außer Betrieb genommen, da der westliche Gehweg der Bürgermeister-Lingg-Straße künftig nicht mehr passierbar ist.
Für eine sichere Querung stehen Fußgängerinnen und Fußgängern die neu eingerichteten Ampelanlagen im Bereich Obere Straße/Hohe Gasse sowie im Kurvenbereich zur Heltenstraße zur Verfügung.
Vorbereitungen an der Turmschule
Die Arbeiten zur Anpassung und Erweiterung der Interimsflächen für die Turmschule konnten inzwischen abgeschlossen werden. Nun können die Arbeiten im Bereich des künftigen Schulhofs beginnen, der im Zuge des Projekts „Treffpunkt Leimen“ neu gestaltet wird.
In den kommenden Tagen werden entlang der Turmschule Gerüste aufgebaut. Diese dienen dazu, die gesetzlich geforderten Fluchtwege der Schule während der gesamten Bauzeit sicherzustellen.
Neue Standorte für Stellplätze
Aufgrund der Erweiterung der Interimsschulhoffläche wurden zudem die Fahrradstellplätze vom Mauritiusplatz an einen neuen Standort verlegt. Die Fahrradständer stehen ab sofort in der Turmgasse zur Verfügung. Zusätzlich wurde eine alternative Abstellmöglichkeit für Motorräder und Lastenfahrräder eingerichtet. Diese befindet sich in der Rathausstraße vor dem Neuen Verwaltungsgebäude.
Mit diesen Arbeiten sind die wesentlichen Vorbereitungen für den Beginn der Baumaßnahme abgeschlossen. Die Stadt wird weiterhin regelmäßig über den Fortschritt der Arbeiten informieren.
„Treffpunkt Leimen“ (2. Mitteilung 2026) Vorbereitende Arbeiten zum Baustart ab Mitte Mai - 12.05.2026
Vergabe der Bauleistungen erfolgt
Wie in der Pressemitteilung vom 4. März (1. Mitteilung) bereits berichtet, wurden nun die einzelnen Angebote durch das Architektenteam ausgewertet, überprüft und bewertet. Die Stadt Leimen informiert nun über den unmittelbar bevorstehenden Beginn der Baumaßnahmen rund um das Projekt „Treffpunkt Leimen“. Mit der Vergabe der Erd- und Verbauarbeiten am 05. Mai 2026 an die Firma EAG mbH aus St. Leon-Rot wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein im Rahmen der Entwicklung des Areals erreicht. Die Firma kann nun nach Abschluss der vorbereiteten Maßnahmen der Baustelleneinrichtung am 08. Juni 2026 starten.
Zur vorbereiteten Maßnahme gehört u.a. die Erweiterung des Interimsschulhofes
Bereits am 07. Mai 2026 wurde die erste von insgesamt drei Erweiterungsflächen des Interimsschulhofes umgesetzt. Die beiden weiteren Flächen werden in den kommenden Tagen und während der Pfingstferien eingerichtet, um auch während der ca. 18-monatigen Gesamtbauzeit für ein Parkdeck und einen funktionalen Schulhof ausreichend Aufenthalts- und Bewegungsflächen für die Schülerinnen und Schüler sicherzustellen.
Am 09. Mai 2026 wurde das Projekt zudem im Rahmen des bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ von Mitarbeitenden des Bauamtes und anwesenden Architekten im Foyer des historischen Rathauses auf Stellwänden präsentiert. Bürgerinnen und Bürger hatten hierbei die Möglichkeit, sich über die geplanten Maßnahmen und den weiteren Projektverlauf zu informieren. Dieses Angebot wurde auch gut angenommen.
Vorbereitende Maßnahmen ab 12. Mai
Hierzu zählt insbesondere die Räumung des unter OB Ehret im November 2024 eingerichteten Hackschnitzelplatzes durch den städtischen Eigenbetrieb Stadtwerke Leimen.
Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgt dann am 19. Mai 2026: Die von Eltern organisierte KuKuK-Box (ein Kombispielgerät) wird an einen neuen Standort innerhalb des jetzt schon bestehenden Schulhofes versetzt. Parallel dazu startet die Firma Orth aus Eppelheim mit den direkten Arbeiten zur Baustelleneinrichtung für die vor Ort ab 08. Juni tätigen Firmen.
Einschränkungen im Bereich der Bürgermeister-Lingg-Straße
Im Zuge dieser Arbeiten muss auch der bestehende Bauzaun im Bereich der Bürgermeister-Lingg-Straße angepasst werden. Während der gesamten Bauzeit wird daher der westliche Gehweg in diesem Bereich nicht nutzbar sein. Die Stadt bittet alle Fußgängerinnen und Fußgänger um Verständnis und um besondere Aufmerksamkeit im Umfeld der Baustelle.
Zudem entfallen die Parkmöglichkeiten in der Hohlen Gasse, die als Zufahrt zur Georgi-Tiefgarage dient. Wir bitten Sie, die Parkplätze innerhalb der Tiefgarage zu nutzen.
Baubeginn des „Treffpunkt Leimen“ und langfristiger Mehrwert für die Bürgerschaft
Wie oben bereits mitgeteilt, der eigentliche Beginn der Erd- und Verbauarbeiten ist mit der EAG für den 08. Juni 2026 vorgesehen.
Mit dem Projekt „Treffpunkt Leimen“ entsteht in zentraler Lage ein moderner Ort für Begegnung, Bildung und gemeinschaftliches Leben. Ziel der Maßnahme ist es, ein attraktives und zukunftsfähiges Umfeld für Schülerinnen und Schüler, Familien sowie alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen und die Aufenthaltsqualität im gesamten Bereich nachhaltig zu verbessern. Damit wird ein langfristiger Mehrwert für die gesamte Bürgerschaft geschaffen.
Die nun beginnenden Arbeiten markieren den sichtbaren Start der baulichen Umsetzung dieses bedeutenden Projekts. Während der Bauzeit wird es zeitweise zu Einschränkungen im Umfeld der Baustelle kommen. Die Stadt Leimen ist gemeinsam mit den beteiligten Firmen bemüht, die Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner, den Schulbetrieb sowie alle Verkehrsteilnehmenden so gering wie möglich zu halten.
Die Stadt Leimen bittet bereits heute um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und dankt allen Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Verkehrsteilnehmenden für ihre Geduld und Unterstützung während der Bauzeit.
Ihre Ansprechpartnerin im Bauamt ist Frau Kitzmann, die Sie telefonisch unter 06224 704-173 oder per E-Mail an treffpunktleimen(@)leimen.de erreichen.
Ostern in Leimen / Frühling zum Mitnehmen - 01.04.2026
Frühling zum Mitnehmen
Wenn am Osterwochenende die Temperaturen steigen und sich die Sonne immer öfter gegen die Wolken durchsetzt, zeigt sich auch die Leimener Innenstadt von ihrer schönsten Seite und lädt vor allem Familien zum Spazieren und Verweilen ein.
Unter dem Motto „Ostern in Leimen – Frühling zum Mitnehmen“ erwartet Sie in diesem Jahr eine ganz besondere Aktion der Betriebe und der städtischen Wirtschaftsförderung:
An bis zu zehn Stellen in der Innenstadt entstehen kleine Blumeninseln mit insgesamt mehr als 300 Blumen – Hornveilchen, Kalanchoe und Stiefmütterchen. Sie dürfen einfach mitgenommen werden – ein Stück "Frühling zum Mitnehmen"!
Und keine Sorge: Was bis nach Ostern übrig bleibt, verschönert anschließend die städtischen Beete.
Ostereiersuche & Gewinnspiel
Nach der Ostereiersuche im eigenen Garten geht das Abenteuer in der Innenstadt weiter. In 20 Schaufenstern haben sich bunte Ostereier versteckt. Auf jedem Ei befindet sich ein Buchstabe. Wer alle Buchstaben gefunden und sie als Lösungssatz zusammengesetzt hat, kann am Ostersonntag und -montag in der Eisdiele Dolce Freddo den Lösungssatz nennen und erhält dort eine kleine süße oder gesunde Osterüberraschung.
Die Betriebe der Leimener Innenstadt laden herzlich zum Mitmachen ein und freuen sich auf viele neugierige Entdecker und fröhliche Familien.
Zum Download - Leimener Ostereiersuche-Gewinnspiel (PDF-Dokument, 794,33 KB, 02.04.2026)
„Treffpunkt Leimen“ (1. Mitteilung 2026) - Start der Ausschreibungen für Erd- und Verbauarbeiten - 04.03.2026
„Treffpunkt Leimen“(1. Mitteilung 2026)
Start der Ausschreibungen für Erd- und Verbauarbeiten
Die Planungen für das Bauvorhaben „Treffpunkt Leimen“ schreiten voran. Nachdem die Rahmenbedingungen für die Realisierung in den vergangenen Wochen abschließend geprüft wurden, folgen nun die nächsten formalen Schritte im Vergabeverfahren.
Ein wichtiger Verfahrensschritt wurde am Dienstag, den 24. Februar 2026, mit der Veröffentlichung des Leistungsverzeichnisses für die Erd- und Verbauarbeiten vollzogen. Damit ist das offizielle Ausschreibungsverfahren eingeleitet.
Wie es weitergeht
Interessierte Firmen können nun ihre Angebote einreichen. Am 27. März 2026 findet die offizielle Angebotsöffnung (Submission) statt. Im Anschluss werden die eingegangenen Unterlagen auf ihre fachliche Eignung und Wirtschaftlichkeit geprüft. Sobald diese Prüfung abgeschlossen ist, erfolgt die Vergabe der Aufträge.
Die Stadtverwaltung wird über die weiteren Entwicklungen und den konkreten Zeitplan informieren, sobald die Ergebnisse der Ausschreibung und die Vergabe feststehen.
Moderne Baustellenkommunikation für ein bürgernahes Leimen - 02.03.2026
Oberbürgermeister John Ehret stellt mit Fachämtern und Studio Liberté neues Baustellen-Layout vor und prämiert junge Gewinner
Baustellen sind sichtbare Zeichen einer Stadt im Aufbruch. Um diese Phasen der Veränderung künftig informativer und bürgerfreundlicher zu gestalten, hat die Stadtverwaltung unter der Leitung von Oberbürgermeister John Ehret ein neues Kommunikationskonzept entwickelt. Gemeinsam mit dem Stadtoberhaupt präsentierten das Tiefbauamt – vertreten durch Viviane Eidt und Nicole Kitzmann –, der Wirtschaftsförderer Jörg Hormann sowie das Studio Liberté aus Leimen das neue, einheitliche Baustellenlayout der Großen Kreisstadt.
Fokus auf Transparenz und kreatives Design
Baustellen bedeuten Fortschritt, verlangen den Bürgerinnen und Bürgern im Alltag aber auch Geduld ab. Das gilt ganz besonders für unsere lokalen Gewerbetreibenden, die während der Bauphase vor großen Herausforderungen stehen. „Mir ist es wichtig, dass wir sie und alle Bürger aktiv mitnehmen und zeigen, was hinter den Zäunen für die Zukunft unserer Stadt entsteht“, erklärte Oberbürgermeister John Ehret.
Im Rahmen der gestrigen Pressekonferenz präsentierten Silja und Sebastian Lorenz vom Studio Liberté ihr innovatives Konzept für die neue Baustellenkommunikation in unserer Stadt. Dass es sich hierbei um eine besonders durchdachte Strategie handelt, zeigen einprägsame Mottos wie etwa „Heute Umweg, morgen Lieblingsweg“.
Das entwickelte Layout besticht dabei durch eine klare Struktur und ein zentrales Maskottchen, das für einen hohen Wiedererkennungswert sowie eine sympathische Ansprache auf Augenhöhe sorgt. Die Mitarbeiterinnen Viviane Eidt und Nicole Kitzmann stellten sicher, dass die Entwürfe nahtlos im oft herausfordernden Baustellenalltag umsetzbar sind.
Die neue Baustellenkommunikation beinhaltet auch den Bereich des Baustellenmarketing. Dieser hat zwei wesentliche Wirkungsansätze:
„Einerseits geht es darum, mögliche Nachteile durch die Baustelle für die Gewerbetreibenden und deren Kunden abzumildern. Andererseits aber auch darum, die Baumaßnahmen selbst als besonderes „Event“ in den Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit zu stellen und damit sozusagen aus der Not eine Tugend zu machen“, so Hormann. Das „Alleinstellungsmerkmal Baustelle“ verschafft dem betroffenen Quartier über längere Zeit hinweg eine besondere mediale Aufmerksamkeit. „Davon profitieren unsere Händler und Dienstleistern direkt. Statt Frust wecken wir Lust auf die Zusammenarbeit und machen Mut zu Investitionen in die Zukunft“, betont der Wirtschaftsförderer.
„Wo habe ich mich versteckt?“ – Begeisterung am Bauzaun „Treffpunkt Leimen“
Den praktischen Auftakt bildete eine Aktion direkt am Bauzaun „Treffpunkt Leimen“ in der Bürgermeister-Lingg-Straße. Wie gut das neue Design ankommt, zeigte das Suchspiel „Wo habe ich mich versteckt?“: Auf großen Wimmelbildern suchten Kinder nach dem neuen Maskottchen. Zahlreiche kleine Detektive schickten ihre Ergebnisse und selbstgemalten Bilder an das Rathaus.
Strahlende Kinderaugen bei der Preisübergabe
So war auch ein besonderer Höhepunkt, auf den sich Oberbürgermeister John Ehret persönlich sehr gefreut hatte, die anschließende Ehrung der jungen Gewinnerinnen und Gewinner. Er überreichte den Kindern Gutscheine des lokalen Fachgeschäfts Spielgut am Georgi-Marktplatz. Damit unterstrich das Stadtoberhaupt auch die Verbundenheit zum örtlichen Einzelhandel, der von einer attraktiven Baustellengestaltung besonders profitiert.
Strategische Ausrichtung auf „Treffpunkt Leimen“
Im Fokus der künftigen Anwendung steht insbesondere das Großprojekt „Treffpunkt Leimen“. Nicole Kitzmann und Viviane Eidt erläuterten die enge Verzahnung von Planung und Kommunikation. Sie gaben einen Ausblick darauf, wie das neue Layout in den kommenden Monaten sukzessive das Bild der städtischen Infrastrukturprojekte prägen wird. Das Tiefbauamt koordiniert hierbei die schrittweise Einführung auf allen relevanten Flächen.
Gemeinsam die Stadt von morgen gestalten
Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts ist das Ergebnis einer fachübergreifenden Kooperation unter Federführung des Tiefbauamtes. Durch die enge Abstimmung zwischen Stadtführung, Fachplanung und Wirtschaftsförderung gehen fundierte Technik und moderne Bürgerkommunikation in Leimen künftig Hand in Hand.
Oberbürgermeister John Ehret fasste zusammen: „Mit diesem neuen Auftritt möchten wir mehr Akzeptanz für notwendige Baumaßnahmen schaffen und das Wir-Gefühl in unserer Stadt nachhaltig stärken.“
Ausschreibungen für die Arbeiten beginnen im Januar - 16.01.2026
„Treffpunkt Leimen“
Ausschreibungen für die Arbeiten beginnen im Januar
Die öffentlichen Ausschreibungen für das Bauprojekt „Treffpunkt Leimen“ starten im Januar 2026. Begonnen wird mit der Ausschreibung zur Errichtung eines Gerüstes für den Fluchtweg aus dem Untergeschoss der Turmschule, um die Sicherheit und Erreichbarkeit während der weiteren Bauphasen gewährleisten zu können. Ziel aller Ausschreibungen ist eine transparente Auftragsvergabe sowie eine sichere und termingerechte Umsetzung des Projekts; das Vergabeverfahren kann sich aus verschiedenen Gründen jedoch gelegentlich verzögern.
Der geplante Baubeginn auf dem Areal ist für April 2026 vorgesehen, vorausgesetzt die Ausschreibungen (es folgen die Verbau- und Erdarbeiten) verlaufen ohne größere Hindernisse. Begonnen wird im nördlichen Teil, im Bereich Hohegasse. Die Arbeiten setzen sich dann schrittweise in Richtung Rathausstraße fort.
Neujahrsgrüße und Gewinnspiel am Bauzaun - 16.12.2025
Die Baumaßnahmen am „Treffpunkt Leimen“ beginnen im kommenden Frühjahr
Gleichzeitig arbeitet die Stadt Leimen an einer neuen, einheitlichen Baustellenkommunikation, die Bauprojekte künftig klarer, transparenter und moderner präsentieren soll. Die Vorstellung des Konzepts erfolgt ebenfalls im Frühjahr. Im Anschluss wird die neue Gestaltung dann schrittweise auf weiteren Baustellen im Stadtgebiet zum Einsatz kommen. Schon jetzt können Bürgerinnen und Bürger am Bauzaun des Treffpunkts einen ersten Einblick in das neue Erscheinungsbild erhalten – inklusive eines Gewinnspiels für Kinder.
Mitmach-Aktion für Kinder gestartet:
Auf den Bannern gibt es einiges zu entdecken - in den Wimmelbildern haben sich mehrere Baustellenlöwen versteckt. Wer sie alle findet, kann anschließend selbst kreativ werden und ein eigenes Bild des Baustellenlöwen malen!
So funktioniert’s:
- Zähle die Löwen auf dem Bauzaun und male unseren Baustellenlöwen
- Schreibe dazu, wie viele Löwen du gefunden hast
- Schicke dein Bild bis 31.01.2026 an baustellen(@)leimen.de oder wirf es mit dem Stichwort „Treffpunkt” am Rathaus ein.
Unter den Einsendungen werden Gutscheine vom Spielwarenladen "Spielgut" in Leimen verlost.
Bürgerversammlung - 08.10.2025
Donnerstag (08.10.2025)
Bürgersammlung am 8. Oktober
Rund 100 interessierte Bürgerinnen und Bürger konnte Oberbürgermeister John Ehret am Abend des 8. Oktober 2025 zur Bürgerversammlung im Bürgerhaus „Am alten Stadttor“ begrüßen. Darunter auch zahlreiche Gemeinderäte und ehemalige Gemeinderäte sowie alle Amtsleiter der Stadtverwaltung.
Nach einer kurzen Vorstellung aller Beteiligten übergab er das Wort an Uwe Bellm von ap88. Mit Hilfe einer ausführlichen Präsentation stellte er als zuständiger Planer zunächst den aktuellen Sachstand zum Thema „Parkdeck“ vor, um anschließend allgemein den Planungsstand der gesamten Baumaßnahme „Treffpunkt Leimen“ zu erläutern und Fragen aus dem Publikum zu beantworten.
Weitere Themen betrafen den Glasfaserausbau im gesamten Stadtgebiet sowie den Verlauf der Süddeutschen Erdgasleitung, die auch durch die Leimener Gemarkung führt. Aufgrund der derzeit hohen Auslastung der Deutschen GiGaNetz können die Ausbauarbeiten voraussichtlich erst nach einer Markterkundung im Jahr 2027 beginnen. Der Glasfaserausbau in Gauangelloch wird jedoch planmäßig und rechtzeitig im Frühjahr 2026 abgeschlossen sein.
In Lingental wird neben einer Baustelle zur Sicherung der Frischwasserversorgung im Verbandsnetz der Hardt Wassergruppe zudem der Handyfunkmast auf Heidelberger Gemarkung durch die Firma Syna ans Stromnetz angeschlossen, was künftig für eine deutlich verbesserte Mobilfunkversorgung sorgen wird. Auch diese Themen stießen auf großes Interesse und führten zu manchen Nachfragen.
Gegen 20.15 Uhr dankte OB Ehret den Anwesenden für ihr zahlreiches Erscheinen. Dies zeige ihm, dass diese zentralen kommunalen Themen auf reges Interesse stießen. Er freue sich, dass es heute Abend viele Fragen, Antworten und weitere Anregungen gegeben habe. Wichtig sei ihm der Austausch von Informationen, daher werden auch zukünftig solche Versammlungen zu wichtigen Themen stattfinden.
Die nächste Informationsveranstaltung ist bereits geplant: Am Montag, den 3. November, um 19 Uhr in der Aegidiushalle in St. Ilgen. Thema des Abends wird das Starkregenrisikomanagement und die dazugehörige Eigenvorsorge sein. Hierzu ist ebenfalls die Bürgerschaft von allen Stadtteilen Leimens herzlich eingeladen.
Die Präsentation zur Bürgerversammlung am 8. Oktober 2025 hier:
Klage abgewiesen - 16.06.2025

(Montag, 16.06.2025)
Parkdeck darf gebaut werden
Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hat am 4. Juni 2025 entschieden, die Klage einer Anwohnerin gegen die erteilte Baugenehmigung für das geplante Parkdeck abzuweisen.
Zur Vorgeschichte: Am 27. Februar 2023 hatte die Stadt im Rahmen des „Treffpunkts Leimen“ die Baugenehmigung für den Bau eines Parkdecks am Rathausplatz mit 50 Stellplätzen zur öffentlichen Nutzung beantragt. Dagegen wehrte sich kurz danach eine Anwohnerin, da die Einfahrt in der Hohen Gasse vorgesehen ist und sie deshalb ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und damit mehr Lärm befürchtete.
Die Stadt holte daraufhin im Mai 2023 eine verkehrstechnische Stellungnahme und ein schalltechnisches Gutachten ein, die beide zu dem Schluss kamen, dass die vorgeschriebenen Lärmrichtwerte bei einer Nutzung zur Tageszeit eingehalten werden. Daraufhin erteilte das zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe im November 2023 die Baugenehmigung, da keine unzumutbare Lärmbelästigung zu erwarten sei. Zudem bleibe die Verkehrsmehrbelastung in einem unkritischen Bereich, der für eine verkehrsberuhigte Zone akzeptabel sei.
Gegen diese Genehmigung erhob die Klägerin im Dezember 2023 Klage. Es gebe in unmittelbarer Nähe bereits drei Tiefgaragen, eine weitere verschärfe nur die ohnehin bereits prekäre Verkehrssituation an dieser Stelle. Aufgrund der Enge würden Staus entstehen, was Lärm und Abgase zur Folge hätte. Sie verlöre damit ihre Ruhe- und Erholungsfunktion auf ihrem angrenzenden Grundstück, zumal die Hohe Gasse als verkehrsberuhigter Bereich festgesetzt sei. Die von der Stadt vorgelegte Stellungnahme bzw. das Gutachten seien zum einen nicht belegt bzw. nachvollziehbar und gingen von falschen Zahlen aus. Die Baugenehmigung müsse daher aufgehoben werden.
Im Verfahren kam das Gericht aber zur Überzeugung, dass die Klägerin nicht in ihren Rechten verletzt werde, zudem verstoße die erteilte Baugenehmigung nicht gegen zu beachtende Bestimmungen des Bauplanungs- und Bauordnungsrechts. Auch hinsichtlich des gerügten Lärms oder der Abgase könnten keine Ansprüche abgeleitet werden. Des Weiteren sei die Behauptung, es werde gegen das Rücksichtnahmegebot verstoßen, nach Auffassung des Gerichts aus der Luft gegriffen. Das eingeholte schalltechnische Gutachten zeige, dass alle geforderten Werte eingehalten werden können, immissionsschutzrechtlich bestünden daher keine Bedenken.
Das Gericht wies daher die Klage in seinem 27 Seiten umfassenden Urteil kostenpflichtig ab.
Archäologische Voruntersuchung zum „Treffpunkt Leimen“ werden fortgesetzt - 15.01.2024

(Montag, 15.01.2024)
Arbeiten sollen bis Ostern abgeschlossen sein
Die archäologischen Arbeiten auf dem Leimener Rathausplatz werden Ende Januar 2024 wieder aufgenommen. Die Kriminalpolizei hat die Fläche wieder für die Grabungen freigegeben. Sie waren nach dem tragischen Unglück von Ende November 2023 eingestellt worden und sollen spätestens bis Ostern 2024 abgeschlossen werden.
Im Anschluss daran wird eine erste Übersicht über die Ergebnisse der Arbeiten voraussichtlich im Sommer 2025 in den „Archäologischen Ausgrabungen in Baden-Württemberg“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Weiterführung des Projektes - 12.09.2023

(Dienstag, 12.09.2023)
Stellungnahme von Oberbürgermeister Hans D. Reinwald
Schule beginnt wieder - 06.09.2023
(Mittwoch, 06.09.2023)
Situation der Turmschule aufgrund der Bauphase schwierig
Am Montag, dem 11. September 2023 ist Schulbeginn, auch für viele Erstklässler beginnt damit der „Ernst des Lebens“. In der Turmschule sind es zu Schuljahresbeginn dieses Mal sogar sechs erste Klassen, deren Jungen und Mädchen nun den täglichen Schulweg vor sich haben werden.
Aufgrund der laufenden Bauarbeiten fielen bekanntlich viele Parkplätze zumindest vorübergehend weg, die noch vorhandenen wurden in Kurzzeitparkplätze umgewandelt, um die Besorgungen in den Geschäften zu ermöglichen. Zusätzlich musste die zentrale Rathausstraße in eine Einbahnstraße umgewandelt werden. All dies führt zu Belastungen sowohl der Verkehrsteilnehmer als auch der Anwohner.
Von daher bittet die Stadtverwaltung dringend darum, die überaus beliebten „Eltern-Taxis“ dieses Jahr nicht zu nutzen, sondern auf Rad oder Füße auszuweichen. Alternativ steht auch die Küss-und-Tschüss-Zone an der Bgm.-Lingg-Str. gegenüber der Fritz-Zugck-Halle mit drei Parkplätzen zur Verfügung.
Oberbürgermeister Hans Reinwald appelliert an alle Eltern: „Wir wollen alle, dass unsere Kinder sicher in die Schule gehen und eine möglichst unbeschwerte Schulzeit genießen können. Helfen Sie daher im Interesse ihrer Kinder mit, ein Verkehrschaos zu vermeiden. Jedes Auto in diesem sensiblen Bereich rund um die Schule ist ein Auto zu viel und gefährdet möglicherweise gerade ihr Kind.“
Interimsschulhof ist bereit - 06.09.2023
(Mittwoch, 06.09.2023)
Schule beginnt wieder
Wie seit den Sommerferien im Stadtzentrum zu sehen und zu hören ist, haben die Maßnahmen zum Umbau des Schulhofes der Turmschule bereits begonnen.
Bis zum Ende dieser Maßnahme und der Inbetriebnahme des neugestalteten Schulhofes in voraussichtlich zwei Jahren werden in enger Absprache mit der Schulleitung und dem Lehrkörper den Schülern Ausweichflächen im Bereich Neues Rathaus / Elisabeth-Ding-Kindergarten / Mauritiuskirche zur Verfügung gestellt.
Eine solch große Baumaßnahme im Stadtzentrum bringt natürlich für alle Beteiligten und Betroffenen Einschränkungen mit sich, für die wir um Verständnis bitten.
Treffpunkt Leimen - Investor erläutert persönlich die Situation - 31.08.2023
(Donnerstag, 31.08.2023)
Nachlese zur Sondersitzung des Gemeinderates vom 31. August 2023
Die Schlagzeile schreckte auf – der Investor für den Bau des geplanten Stadthauses auf dem Rathausplatz in Leimens Mitte hatte vorsorglich eine „Insolvenz in Eigenverantwortung“ angemeldet.
Daraufhin hatte die GALL-Fraktion umgehend eine Sondersitzung des Gemeinderats zum nächstmöglichen Zeitpunkt beantragt, die Oberbürgermeister Hans Reinwald nach Absprache mit den unmittelbar Betroffenen dann auf Donnerstag, den 31. August um 11 Uhr festsetzte. Die ungewöhnliche Uhrzeit war dem Terminkalender der Beteiligten geschuldet.
Zunächst schilderte der Oberbürgermeister die für alle überraschende Situation. Sobald die Stadtverwaltung davon Kenntnis erlangt habe, sei sofort der Kontakt mit allen Beteiligten aufgenommen worden.
Anschließend referierte Rechtsanwalt Dr. Jörg Klingmann aus Heidelberg über die rechtliche Situation. Da die Stadt noch keinerlei Verträge mit dem Investor abgeschlossen habe, sei man in einer guten Ausgangsposition und könne relativ frei über das weitere Vorgehen entscheiden. Den Auftrag seitens der Stadt zu kündigen, sei erst bei einer vollständigen Zahlungsunfähigkeit oder bei einer Eilbedürftigkeit sinnvoll. Beides sei derzeit aber aus seiner Sicht nicht gegeben.
Es gebe mehrere Möglichkeiten, die die Verwaltung derzeit intensiv intern prüfe und über die dann der Gemeinderat entscheiden müsse. Es sei zwar mit Verzögerungen zu rechnen, diese wären aber durchaus überschaubar. Er rate daher, in Ruhe abzuwarten, bis ein Sanierungsplan vorliege, über den man dann sprechen könne. Die Stadt befinde sich derzeit in einer sicheren Position und vergebe sich damit nichts.
Kurz vor 12:00 Uhr traf dann Herr Erwin Paulus ein. Der Geschäftsführer der Paulus Wohnbau GmbH als vorgesehener Bauträger schilderte ausführlich die aktuelle Situation seiner Firma und die aufgetretenen Probleme. Sein Unternehmen sei grundsätzlich gesund, allein die derzeitige schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt habe leider zu der heutigen Lage geführt. Er führe seit Wochen intensive Gespräche mit allen Beteiligten und sei sehr zuversichtlich, die Zwangslage in einigen Wochen unbeschadet überstanden zu haben. Er sei sehr daran interessiert, das erfolgversprechende Projekt in Zusammenarbeit mit der Stadt Leimen umzusetzen, werde aber einer anderen Entwicklung nicht im Wege stehen.
In der anschließenden Diskussion des Gremiums wurden zahlreiche Fragen gestellt. Da es auch um interne Vorgänge ging, wurde auf Antrag der FDP-Fraktion für rund 20 Minuten die Öffentlichkeit ausgeschlossen und nichtöffentlich getagt.
Nachdem die Öffentlichkeit wieder hergestellt worden war, fasste Oberbürgermeister Reinwald noch einmal die behandelten Punkte zusammen. Zunächst seien die noch offenen Fragen hinsichtlich der verschiedenen Optionen einer Fortführung des Projektes „Stadthaus“ zu klären, davor könne eine endgültige Entscheidung nicht getroffen werden. Hier müssten auch die laufenden Gespräche des Bauträgers mit den Banken bzw. Investoren abgewartet werden. Da der Bau des Hauses ohnehin erst in der Mitte des kommenden Jahres vorgesehen gewesen war, sei man auch nicht in einem Zeitdruck.
Ein Antrag der FDP-Fraktion, der diese Punkte zum weiteren Vorgehen als Beschluss sehen wollte, wurde vom Gemeinderat einstimmig angenommen.
Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung findet nach der Sommerpause am Donnerstag, dem 21. September 2023 um 18.30 Uhr im Ferdinand-Reidel-Saal des Neuen Verwaltungsgebäudes statt. Die Bevölkerung ist hierzu schon jetzt eingeladen.
Unter www.leimen.de – Rathaus & Service – Ämter/Öffentliche Protokolle können Sie die bereits unterschriebenen öffentlichen Protokolle einsehen.
Unter www.leimen.de – Rathaus & Service – Leimener Gemeinderat – Sitzungskalender können Sie unter dem entsprechenden öffentlichen Sitzungstermin unter „Detailliste“ auf die Sitzungsunterlagen und Protokolle zugreifen.
Verkehrs- und Mobilitätskonzept während der Baumaßnahmen - 08.08.2023
(Dienstag, 08.08.2023)
Treffpunkt Leimen - Verkehrs- und Mobilitätskonzept während den Baumaßnahmen
Plan des Verkehrs- u. Mobilitätskonzept - Große Ansicht zum Download
Absolutes Halteverbot auf dem Rathausplatz ab dem 7. August 2023

(Dienstag, 02.08.2023)
Aufgrund der bevorstehenden Bauarbeiten am Rathausplatz gilt ab dem 7. August 2023 ab 07:00 Uhr auf dem Rathausplatz ein absolutes Halteverbot.
Ab dem gleichen Tag gilt eine Einbahnstraßenregelung in der Rathausstraße. Aufgrund dieser Regelung und des entfallenden Gegenverkehrs können weitere Kurzzeitparkplätze eingerichtet werden. An der Planung der Kurzzeitparkplätze arbeitet aktuell eine Arbeitsgruppe aus dem Ordnungsamt mit Hochdruck. Die Motorradparkplätze bleiben erhalten. Zusätzlich werden weitere Fahrradstellanlagen eingebaut.
Die Parkscheibenregelung beginnt ab Mittwoch, den 9. August 2023. Entsprechende Hinweise werden hierfür angebracht und die Parkscheinautomaten ausgeschaltet.
Wir bitten um Beachtung.
Stadtverwaltung Leimen
Baumaßnahmen beginnen in wenigen Tagen - 24.07.2023
(Montag, 24.07.2023)
Treffpunkt Leimen:
Oberbürgermeister Hans D. Reinwald kündigt Baubeginn an:
Archäologische Voruntersuchung - 06.02.2023
(Montag, 06.02.2023)
Der „Treffpunkt Leimen“ bringt Mauerreste ans Tageslicht - Bisher aber nur wenige Funde
Seit Montag, dem 6. Februar 2023 finden die archäologischen Voruntersuchungen im Untergrund des Rathausvorplatzes statt.
Nach den entsprechenden Vorarbeiten der Stadtwerke haben die Archäologen des Landesdenkmalamtes nun den ersten Graben ausgehoben und dokumentieren die bisherigen Funde.
Zutage getreten ist dabei das Fundament einer Mauer, die derzeit kartografiert und untersucht wird. Gefunden wurden wie im Vorfeld auch erwartet Kleinteile, z. B. Scherben, die im Einzelnen ausgewertet werden müssen. Die Arbeiten verlaufen derzeit planmäßig und dürften, falls nichts Unvorhergesehenes gefunden werden sollte, gegen Ende Februar abgeschlossen sein.
Wir bitten Verständnis, dass der Rathausparkplatz für die Dauer dieser Arbeiten nur eingeschränkt nutzbar ist.
Archäologische Voruntersuchung - „Treffpunkt Leimen“ - 16.01.2023
(Montag, 16.01.2023)
Mittelalterliche Geschichte von besonderem Interesse
Ab Montag, dem 6. Februar 2023 beginnen die archäologischen Voruntersuchungen im Untergrund des Rathausvorplatzes und des Schulhofes der Turmschule. Die Archäologen des Landesdenkmalamtes erhoffen sich aus den Grabungen Aufschlüsse über die mittelalterliche Entwicklung Leimens. Die vorbereitenden Arbeiten durch die Stadtwerke Leimen werden bereits am Donnerstag, dem 2. Februar 2023 aufgenommen.
Die zu untersuchenden Bereiche müssen daher schon ab dem 1. Februar gesperrt werden. Für die Grabungen an den insgesamt fünf vorgesehenen Stellen sind rund zwei Wochen vorgesehen. Sollte wertvolles archäologisches Material geborgen werden müssen, kann diese Sperrung allerdings auch länger dauern. Die Schnitte werden etwa 2 Meter breit, zwischen sechs und zehn Meter lang und etwa 1,50 Meter tief sein. Nach Beendigung der Arbeiten und der dazugehörenden Dokumentation der Schichten werden die Gräben wieder verfüllt.
Wir bitten um Beachtung und Verständnis, dass der Rathausparkplatz für die Dauer dieser Arbeiten nur eingeschränkt nutzbar ist.
Rathausplatz wird bebaut - 24.11.2022

(Donnerstag, 24.11.2022)
Gemeinderat beschließt einstimmig die Neugestaltung
Sechzehn Tagesordnungspunkte umfasste der öffentliche Teil der gutbesuchten 10. Sitzung des Leimener Gemeinderats am Donnerstag, dem 24. November 2022 im Ferdinand-Reidel-Saal, Punkt 13 stand an diesem Abend aber im Mittelpunkt des Interesses.
Oberbürgermeister Hans Reinwald eröffnete um 18.30 Uhr die Sitzung und begrüßte das zahlreich anwesende Publikum.
Die formalen Tagesordnungspunkte 1 bis 4 waren gewohnt schnell abgehandelt. TOP 5 befasste sich mit dem geplanten Radweg zwischen Nußloch und Leimen. Um die derzeitige Situation zu verbessern, wurden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes des Rhein-Neckar-Kreises zahlreiche Verbesserungen vorgeschlagen, die in einer Planungsvereinbarung festgelegt wurden. Der Gemeinderat stimmte dieser Vereinbarung zwischen dem Land und den beiden betroffenen Kommunen einstimmig zu.
Die nächsten sechs Punkte betrafen die Wirtschaftspläne bzw. die Festsetzung der Gebühren der städtischen Eigenbetriebe Wasserwerk, Abwasserbeseitigung, Technische Betriebe und Bäderpark. Sie wurden gemeinsam behandelt und einstimmig verabschiedet. Gleiches galt für die 2. Änderung des Bebauungsplans „Hartschlacht“. Hier einigte man sich auf ein beschleunigtes Verfahren, um die erforderliche Sanierung des Dr.-Ulla-Schirmer-Hauses zu ermöglichen.
Die erwartet rege Diskussion gab es bei Punkt 13 der Tagesordnung „Treffpunkt Leimen“ – Bau des Parkdecks. Alle Fraktionen gaben hier noch einmal ausführlich ihre Stellungnahmen zu diesem richtungsweisenden Bauprojekt in Leimen-Mitte ab und verdeutlichten ihre jeweiligen Positionen. Auf Antrag der FDP-Fraktion, die zunächst einen Vertagungsantrag zwecks Klärung noch offener Fragen gestellt hatte, erfolgte über die insgesamt acht Unterpunkte des Beschlussvorschlages getrennte Abstimmung. Auch die GALL-Fraktion hatte einen eigenen Antrag eingebracht, der aber ebenfalls keine Mehrheit fand.
Mit einer Mehrheit von dreizehn zu neun Stimmen stimmte der Gemeinderat der Planung und dem Bau des Parkdecks mit knapp 50 Plätzen zu. Auch für den Abbruch der Musikschule und einem Vergabeverfahren für den Schulhof der Turmschule fand sich eine Mehrheit. Einstimmig beschloss das Gremium als krönenden Abschluss die Neugestaltung des Rathausplatzes nach dem vorliegenden Entwurf. Nach mehr als 30 Jahren wird nun die innerstädtische Brache endlich ein Ende finden.
Oberbürgermeister Reinwald bat im Anschluss alle Beteiligten, die nun demokratisch getroffene Entscheidung zu akzeptieren, auch wenn sie der eigenen Meinung womöglich zuwiderlaufe. Man habe jahrzehntelang um eine Lösung gerungen und sie nun endlich gefunden. Es gelte jetzt, im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger nach vorne zu schauen und diesen zentralen Platz im Herzen Leimens zu der attraktiven Begegnungsstätte zu machen, die sich letzten Endes doch alle wünschten.
Schnell abgehandelt waren dann noch die beiden letzten öffentlichen Punkte. Der Gemeinderat stimmte der Nutzungsänderung des Dachgeschosses der AWO in der Turmgasse zu und beschloss nach Bekanntgabe der wesentlichen Eckdaten den Haushaltsentwurf 2023 in der Zeit vom 28. November bis 2. Dezember öffentlich auszulegen. Verabschiedet werden soll er dann in der Dezembersitzung.
Diese letzte reguläre Gemeinderatssitzung des Jahres findet am Donnerstag, dem 22. Dezember 2022 um 18:30 Uhr statt. Die Bevölkerung ist hierzu schon jetzt eingeladen.
Unter www.leimen.de – Rathaus & Service – Ämter/Öffentliche Protokolle können Sie die bereits unterschriebenen öffentlichen Protokolle einsehen.
Unter www.leimen.de – Rathaus & Service – Leimener Gemeinderat – Sitzungskalender können Sie unter dem entsprechenden öffentlichen Sitzungstermin unter „Detailliste“ auf die Sitzungsunterlagen und Protokolle zugreifen.
„Leimen Aktiv“ im Bund der Selbständigen e.V. - 18.07.2022
(Montag, 18.07.2022)
Attraktiver Stadtkern ist wichtig für ein attraktives Geschäftsleben
„Als Gewerbeverband sehen wir seit Jahren den Rathausplatz in seiner jetzigen Form. Ein gutes Parkplatzangebot ist unserer Meinung für den städtischen Einzelhandel von existenzieller Bedeutung, muss sich aber nicht in der Form präsentieren, wie wir es seit mehr als 30 Jahren hier in Leimen erleben müssen.“, so Gerd-Peter Gramlich, Vorsitzender von „Leimen-Aktiv“ im Bund der Selbständigen Leimen e.V.
Schon die ersten Planungen der Kommunalentwicklung Baden-Württemberg (KE) aus Stuttgart, die die Entwicklung in Leimen seit vielen Jahren kompetent begleitet, sprachen von einer „Schaffung von Aufenthaltsqualitäten“, die zur Attraktivität und Belebung der Innenstadt beiträgt. Plätze müssen so gestaltet werden, dass sich Menschen gerne dort aufhalten.
Mit der nun vorliegenden Planung, liegt ein Vorschlag auf den Tisch, der für die Leimener Geschäftswelt und vor allem für die hervorragende Leimener Gastronomie völlig neue Chancen eröffnet.
„Wir als BdS Leimen sind sehr dafür, diese Chance endlich zu nutzen und die Mitte Leimens als attraktiven Treffpunkt zu gestalten“, so der Vorsitzende.
Den Film zum Treffpunkt Leimen finden sie hier
Video-Clip zum Thema: hier
Der Entwurf des neuen Schulhofs - 11.07.2022
(Montag, 11.07.2022)
Turmschule soll mehr Platz auf drei Ebenen erhalten
Der Schulhof der Turmschule liegt eingezwängt zwischen dem Rathausplatz im Süden und der Bgm.-Lingg-Straße im Osten und ist für die rund 500 Kinder aufgrund seiner Gestaltung und des Betonfußbodens wenig attraktiv. Zwar wurde mit dem Abriss der Steinberghalle und dem Aufstellen von Spielgeräten einiges getan, aber es blieb „viel Luft nach oben“.
Der nun vorliegende Entwurf der Architektenpartnerschaft AP88 sieht nun den neuen Schulhof auf drei Ebenen vor, die sich aus der topographischen Lage heraus ergeben. Diese gliedern sich zudem in diverse Zonen und Themenbereiche.
Der Fahrradhof für ca. 60 Räder auf der Höhe der Bürgermeister-Lingg-Straße bildet nach diesem Entwurf die höchste Ebene. Die zweite Zone, der Hauptschulhof, hat das Niveau des Rathausplatzes. Die unterste Ebene bildet der neu zu schaffende Lichthof zwischen dem Schulgebäude und dem neuen Parkdeck. Der Höhenunterschied zwischen den Ebenen beträgt jeweils etwa drei Meter. Der Schulhof selbst bleibt wie bisher aus allen Himmelsrichtungen zugänglich, von Norden und Süden aus selbstverständlich auch barrierefrei.
Entlang der Bgm-Lingg-Straße entsteht eine „Küss-und-Tschüss-Zone“, an der Eltern gefahrlos ihre Kinder kurz aus- und einsteigen lassen können. Die bisher leider häufigen Beinahe-Gefährdungen sollen auf diese Weise möglichst ausgeschlossen werden. Der Zugang zum Schulhof ist über eine breite Treppe möglich.
Die Ebene Schulhof/Rathausplatz weist unterschiedliche Zonen auf, im Norden eine „grüne“ Sitzecke für gemütliches Erzählen oder Frühstücken. In der Mitte ist eine aktive Spielzone mit beweglichen Toren für Fußball oder Basketball vorgesehen sowie ein ruhiger, grüner Bereich. Zuschauer auf der Spielzone können auf überdachten Bänken das Geschehen verfolgen. Auf der gegenüberliegenden Seite bieten vier Hochbeete Gelegenheit zum Gärtnern. Hängematten laden nach getaner Arbeit oder beendetem Spiel zum Entspannen ein, große, abnehmbare Sonnensegel spenden dabei Schatten.
Die kreative Zone des neuen Schulhofs liegt im Süden. Die Stützwand zum höher gelegenen Fahrradhof sowie zwei weitere Seiten des Treppenhauses dienen als Malwände, ein kleines Amphitheater bildet eine Freilichtbühne für Theateraufführungen. Ein angedeuteter Barockgarten soll hier an den historischen Garten des Palais Seligmann erinnern und ebenfalls der Entspannung dienen.
Die untere Ebene auf Höhe des verglasten Parkdecks mit großem Lichthof kann entweder über eine Treppe oder über eine Rutsche erreicht werden. Diese aktive Zone soll vor allem die Bewegungsfähigkeit fördern. Dazu dienen eine Boulderwand, ein Klettergerüst, eine Balancierstange, Stufenreck und ein Trampolin.
Der gesamte Schulhof ist umzäunt und mit Hecken bepflanzt, um so die Kinder gegen Blicke von außen zu schützen. Bei der Neugestaltung wird auch darauf geachtet werden, dass er auch weiterhin als Standort der alljährlichen Weinkerwe zur Verfügung steht.
Den Film zum Treffpunkt Leimen finden sie hier
Video-Clip zum Thema:
https://www.facebook.com/leimen.de/videos/395174495800343
Das „Stadthaus“ - 04.07.2022
(Montag, 04.07.2022)
Zentrales Element des Treffpunkts Leimen
„Stadthaus“ lautet der Arbeitstitel für das Gebäude, das L-förmig den neuen Rathausplatz abschließen und damit zentraler Bestandteil des Bereichs werden soll, das den „Treffpunkt Leimen“ ausmachen wird.
Dass der Rathausplatz bebaut werden soll, ist seit langem Konsens im Gemeinderat. Bereits im Oktober 2007 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben, dessen Ergebnisse im Dezember 2008 vorgestellt wurden. Die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Konzeption wurde als Grundlage für die weiteren Schritte zur Neugestaltung des Bärentorplatzes, der Rathausstraße, dem Rathausplatz und natürlich dem Schulareal angesehen. Diese weiteren Schritte wurden im Sanierungsbeirat diskutiert.
Im September 2016 wurde dann das bisher als „Ärztehaus“ bezeichnete Konzept verworfen, der Rathausplatz sollte mit einem Hotel bebaut werden. Dagegen richtete sich dann ein Bürgerentscheid, der dieses Vorhaben ablehnte. Infolge der neuen Planungen kam es dann 2019 zu Eckpunkten eines sog. „Stadthauses“, für das ein Investor gesucht und auch gefunden wurde. Die für ein Gebäude gesetzlich vorgeschriebenen Stellplätze sollen hier durch eine Tiefgarage nachgewiesen werden. Für diese wurden in der Folgezeit verschiedene Entwürfe vor, von denen sich der Gemeinderat im Oktober 2021 für die Variante 3 entschied.
Dieses „Stadthaus“, das von einem Investor gebaut werden soll, soll in einer L-Form neben dem Historischen Rathaus bis an die Bürgermeister-Lingg-Straße reichen und den Rathausplatz zur Schule hin abgrenzen. Im Erdgeschoss sind Ladenflächen, z. B. für ein Café vorgesehen, im 1. Obergeschoss Büroflächen, im 2. Obergeschoss sowie im Dachgeschoss Wohnungen.
Büros und Wohnungen müssen über Stellplätze für Fahrzeuge verfügen, die der Investor mit einer unter dem Gebäude liegenden Tiefgarage sicherstellen will. Aufgrund der topographischen Gegebenheiten kann eine Zufahrt wirtschaftlich betrachtet nur über die Hohe Gasse auf der Höhe des heutigen Pavillons der Musikschule erfolgen. Um auch die dringend benötigten rund 50 öffentlichen Parkplätze zu schaffen, die laut dem aktuellen Verkehrsgutachten benötigt werden, soll auf dem Gelände des Schulhofs ein Parkdeck entstehen, das seinerseits dann die Zufahrt zur privaten Tiefgarage sicherstellt. Große Glasflächen sichern das Parkdeck zum Schulhof hin ab und geben ein natürliches Licht.
Dieses Parkdeck bildet einen integralen Punkt der Planungen und stellt somit einen wesentlichen Bestandteil der Neugestaltung des Schulhofes auf drei Ebenen dar. Ohne dieses Parkdeck, das so gebaut werden soll, dass es später auch anderweitig genutzt werden kann, ist der neue Schulhof, der seine Attraktivität und starke Vergrößerung der Nutzfläche gerade durch die drei unterschiedlichen Ebenen gewinnt, nicht umsetzbar.
Den Film zum Treffpunkt Leimen finden sie hier
Video-Clip zum Thema: https://www.facebook.com/leimen.de/videos/726677295276795
Der Erweiterungsbau der Turmschule - 30.06.2022
(Donnerstag, 30.06.2022)
Neuer Raum auch für die Musikschule
Die heutige Turmschule wurde 1910 für zunächst etwa 60 Schülerinnen und Schüler gebaut. Dieser Teil, der sich von der Struktur eng an das benachbarte Palais Seligmann annähert, steht heute unter Denkmalschutz. Aufgrund der stetig steigenden Schülerzahl vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Erweiterung immer dringender. Zunächst wurde 1959 eine Sporthalle gebaut. Diese auf Säulen stehende Steinberghalle wurde jedoch seit 2002 nicht mehr genutzt und 2017 abgerissen. Eine weitere Erweiterung wurde 1960 geplant und entstand bis 1964 entlang der Turmgasse.
Auch diese Erweiterung ist aber inzwischen an ihre Grenzen gestoßen. Neue pädagogische Konzepte wie die Ganztagesbetreuung erfordern weitere Räume, die für die schulische Entwicklung der Kinder wichtig sind. Vorgesehen sind hier zum einen eine Mensa mit Küche, Lager und Nebenräume im 1. Obergeschoss, eine Aula im Untergeschoss, die bei schlechtem Wetter auch als Spiel- und Pausenhof genutzt werden kann, sowie ein Aufenthaltsbereich im 2. Obergeschoß, in dem auch die Hausaufgabenbetreuung und die Schülerbibliothek ihren Platz finden kann.
1976 wurde die Musikschule Leimen gegründet, die schon ein Jahr später rund 100 Schülerinnen und Schüler hatte. Diese ist bis heute in einem eigentlich als Provisorium gedachten Anbau an der Hohen Gasse untergebracht. Er verfügt jedoch noch nicht einmal über Sanitärräume und ist für eine musikpädagogische Arbeit schon lange nicht mehr ideal.
Im Zuge der gesamten Planungen für das Rathausareal war daher auch klar, dass dieser Zustand der Musikschule im Interesse aller Beteiligten ein Ende finden muss.
Für die Musikschule sind nun bis zu vier abtrennbare Unterrichtsräume, eine kleine Teeküche und natürlich die erforderlichen Sanitärbereiche vorgesehen. Der eigene Eingang soll wie bisher über die Hohe Gasse erfolgen. Im Freien wird ein eigener Pausenbereich geschaffen, der bei gutem Wetter auch als zusätzlicher Unterrichtsraum genutzt werden kann.
Weitere Informationen zum „Treffpunkt Leimen“, vor allem den Film zum Projekt, finden Sie unter www.leimen.de.
Video-Clip zum Thema: https://www.facebook.com/leimen.de/videos/572300074341479
Öffentliche Beteiligungsveranstaltung – Treffpunkt Leimen - 29.06.2022
(Mittwoch, 29.06.2022)
Bürgerinnen und Bürger informieren sich
Oberbürgermeister Hans D. Reinwald begrüßte pünktlich am Mittwoch, dem 29. Juni 2022, um 18:00 Uhr, die zur Informationsveranstaltung „Treffpunkt Leimen“ anwesenden Bürgerinnen und Bürger im Rose-Saal des Bürgerhauses. Der Oberbürgermeister machte deutlich, dass das Thema der Neugestaltung des Rathausplatzes und des Schulhofes ein wichtiges sei, das nun endlich nach über 30 Jahren zu einem Abschluss gebracht werden müsse.
Joachim Fahrwald übernahm anschließend die Aufgabe des Moderators und erläuterte den Ablauf des heutigen Abends und die einzelnen Programmpunkte.
Oberbürgermeister Reinwald stellte zunächst noch einmal die Vorgeschichte dar und bezeichnete die Schließung dieser „offenen Wunde im Stadtkern“ als eine elementare Aufgabe der Stadtkernsanierung. Mit dem nun vorliegenden Entwurf, der auch bei Eltern- und Lehrerschaft der Turmschule auf breite Zustimmung gestoßen sei, habe man die Chance, diese Wunde endlich zu schließen. Er verwies auf die zahlreichen großen Visualisierungen und Pläne, die an den Wänden befestigt worden waren und bat alle Anwesenden, diese ausgiebig zu studieren und auch zu diskutieren. Zur Einstimmung auf den heutigen Abend wurde dann der Videoclip „Treffpunkt Leimen“ abgespielt.
Jan Currle von der Kommunalentwicklung Baden-Württemberg, der die Stadtkernsanierung seit vielen Jahren begleitet, nannte danach noch einmal die prägenden Elemente der Stadtkernsanierung und deren Umsetzung, über die man sich anschließend wieder austauschen konnte.
Danach stellte Achim Bodamer als verantwortlicher Architekt das neue Stadthaus und seine geplante Nutzung vor. Das von einem Investor zu erstellende Gebäude füge sich wie vom Gemeinderat gewünscht harmonisch in die Platzgestaltung ein und schließe diesen ab. Die gesetzlich vorgeschriebenen Stellplätze würden über eine Tiefgarage sichergestellt.
Stefan Wammetsberger vom renommierten Verkehrsbüro Köhler-Leutwein präsentierte anschließend die wesentlichen Ergebnisse der aktuellen Verkehrsuntersuchung. Entgegen früheren Angaben seien heute aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen rund 50 Parkplätze im Bereich des Rathausplatzes ausreichend, um den Bedarf zu decken.
Uwe Bellm von Planungsbüro ap88 folgte mit der Darstellung des Baufeldes des Schulhofes. Er erläuterte dessen Neugestaltung einschließlich eines vorgesehenen Parkdecks, das die problemlose Zufahrt zur Tiefgarage des Stadthauses ermögliche. Vorgesehen sei ein Pausenhof auf drei Ebenen, der bereits die Zustimmung von Eltern und Lehrerschaft gefunden habe, ein möglicher Erweiterungsbau für die Musikschule und einer Mensa für die kommende Ganztagesbetreuung der Schülerinnen und Schüler.
Nach dieser Fülle an Informationen gab es eine Pause, die aber reichlich für weitere Fragen und einen Informationsaustausch genutzt wurde. Der Pause schloss sich ein Rundgang durch die vorbereiteten Themennischen „Stadthaus/Rathausplatz“, Baufeld Schulhof/Parkdeck“, Revitalisierung der Kernstadt“ und „Verkehrsgutachten“ an, bei denen die Sachverständigen erneut für Fragen zur Verfügung standen.
Die Sachverständigen und Joachim Fahrwald fassten im Anschluss die zahlreichen Eindrücke und Fragen noch einmal zusammen. Wie bereits beim Workshop mit den Schul- und Elternvertretern zeigte sich auch hier wieder Zustimmung zum Projekt, wenngleich Detailfragen noch überarbeitet werden sollten.
Bevor die Veranstaltung gegen 20.15 Uhr beendet wurde, dankte Oberbürgermeister Reinwald allen Anwesenden für ihr Interesse. Allerdings fand er es sehr schade, dass nur wenige Bürger die Gelegenheit genutzt haben, sich aus erster Hand zu informieren und sich im Rahmen der Veranstaltung zu beteiligen.
Für alle besteht aber die Möglichkeit, auf der Internetseite der Stadt Leimen unter www.leimen.de die vorgestellten Präsentationen einzusehen, um sich so ein eigenes Bild zum „Treffpunkt Leimen“ zu machen. Anregungen und Wünsche, aber auch Kritik können weiterhin unter der Adresse TreffpunktLeimen(@)Leimen.de an uns gemailt werden. Eine endgültige Entscheidung des Gemeinderats ist in der Sitzung am 21. Juli 2022 vorgesehen.
Verkehrsgutachten von Köhler-Leutwein liegt vor - 27.06.2022
(Montag, 27.06.2022)
Parkdeck mit rund 50 Plätzen als Ersatz für den Rathausplatz ausreichend
Das Ingenieurbüro Köhler-Leutwein hat Mitte Juni 2022 das erforderliche Verkehrsgutachten zur zentralen Parkraumsituation in Leimen-Mitte vorgelegt. Untersucht wurde dabei die Neuordnung des ruhenden Verkehrs in Leimen-Mitte.
Ein aus dem Jahr 2010 stammendes Gutachten war noch von rund 100 Kurz- und Langzeitparkern im Innenstadtbereich ausgegangen. Da diese Zahl, die auch in verschiedenen Planungsvarianten der entsprechenden Beratungen des Gemeinderats zu diesem Thema eine Rolle spielte, nach zwölf Jahren als nicht mehr zielführend angesehen wird, erfolgte eine Überprüfung.
Am 15. März 2022 wurde die Stellplatzauslastung durch eine Parkraumerhebung beurteilt. Die Straßenzüge und Parkplätze im Innenstadtbereich wurden dazu in Bereiche unterteilt und die jeweilige Auslastung in sechs Rundgängen zu unterschiedlichen Tageszeiten erhoben.
Die Anzahl der belegten Stellplätze wurden dabei im gesamten Bereich im Durchschnitt mit 304 festgestellt. Die Auslastung liegt im Tagesmittel bei rund 60%, der Rathausplatz war dagegen mit 80 bis 100% ausgelastet. Dieser hier vorhandene hohe Parkdruck führt dazu, dass aus verkehrlicher Sicht das Angebot zwar reduziert, aber nicht vollständig aufgegeben werden sollte. Würde man vollständig auf Parkplätze im Bereich Rathausplatz verzichten, würde dies den Parkdruck in der bereits ohnehin belasteten Umgebung weiter deutlich erhöhen.
Das Fazit der Untersuchung lautet, das aus verkehrlicher Sicht auf Grundlage der vorliegenden Ergebnisse ein Parkdeck mit rund 50 Plätzen in Leimen-Mitte ausreichend ist, wobei der städtebauliche Aspekt berücksichtigt werden muss. Das weitere Parkangebot wird im Gesamtmobilitätskonzept aufgegriffen. Ziel muss es dabei sein, das Kfz-Aufkommen zu reduzieren, um die Leimener Innenstadt für Fußgänger und Fahrradfahrer attraktiver zu machen und so den „Treffpunkt Leimen“ umzusetzen.
Den Film zum Treffpunkt Leimen finden sie hier
Video-Clip zum Thema: https://www.facebook.com/leimen.de/videos/1001681013874048
"Treffpunkt Leimen" - Workshop - 24.06.2022
(Freitag, 24.06.2022)
Workshop stimmt Neugestaltung des Schulhofs der Turmschule zu
Gemeinsame Erklärung von Stadt, Schulleitung und Elternvertretern
„Hier kann man nicht dagegen sein“, so die Kernaussage von Stadtrat Klaus Feuchter zur Neugestaltung des Schulhofes der Turmschule in Leimen-Mitte. Gemeint war der vorgelegte Entwurf des Planungsbüros ap88 aus Heidelberg zur Neugestaltung des Schulhofes, der auf drei Ebenen unterschiedliche Zonen zum Spielen und Ruhen vorsieht. Großformatige Entwürfe und Grundrisse an den Wänden verdeutlichten die einzelnen Objekte.
Diskutiert wurde dieser Entwurf in einem Workshop im Rose-Saal des Bürgerhauses am Alten Stadttor am Donnerstag, den 23. Juni 2022. Getroffen hatten sich rund 40 Lehrerinnen und Lehrer, Elternvertreter und Gemeinderäte, um sich unmittelbar über die Planungen zu informieren.
Oberbürgermeister Hans Reinwald begrüßte die Anwesenden und schilderte noch einmal kurz die bisherige Entwicklung, bevor der kurze Animationsfilm die Anwesenden einstimmte. Moderator Joachim Fahrwald erläuterte anschließend den geplanten Verlauf des Abends. Nach einer Vorstellung des Projektes durch Uwe Bellm von ap88, der auch schon den Marktplatz in Rohrbach neu gestaltet hat, teilten sich die Teilnehmer in sieben Einzelgruppen auf, um über den vorgelegten Plan zu diskutieren, Kritik zu üben und Änderungs- bzw. Verbesserungsvorschläge zu machen.
Joachim Fahrwald fasste nach Ende dieser Diskussionsphase die von den Gruppen erarbeiteten Ergebnisse noch einmal zusammen. Breiter Konsens des Abends war die bereits oben vorangestellte Aussage, dass der Entwurf allein wegen der drei vorgesehenen Ebenen sehr gut gefalle, auch wenn Details noch überarbeitet werden sollten. Der vorgestellte Erweiterungsbau sei sehr wichtig, er werde dringend gebraucht und solle so bald als möglich umgesetzt werden.
Uwe Bellm nahm diese Anregungen gerne auf, er freue sich, dass keine grundsätzliche Neuausrichtung des Entwurfs erforderlich sei. Die vorgenommene Analyse des Schulgebäudes sei sehr positiv ausgefallen und biete eine sehr gute Ausgangsbasis. Der Schulhof sei ein zentraler Punkt der Gestaltung der Innenstadt und habe viel Entwicklungspotential, das sich auch für eine öffentliche Nutzung außerhalb der Schulzeiten anbiete. Grünflächen eröffneten ökologische Chancen, auch die Musikschule profitiere von den dann vorhandenen Möglichkeiten, z. B. durch Konzerte oder Theateraufführungen im Freien.
Oberbürgermeister Reinwald bedankte sich zum Schluss für die rege Beteiligung und konstruktive Mitarbeit aller Anwesenden. Es sei sehr erfreulich, dass die nun erzielten Ergebnisse in einem übergreifenden Konsens erreicht worden seien. Man werde den Dialog fortsetzen, bereits am 29. Juni sei im Rose-Saal eine Öffentlichkeitsveranstaltung vorgesehen, bei der sich dann auch die Bevölkerung äußern könne. Die heute gemachten wertvollen Anregungen greife man gerne auf. Auf dieser Basis werde man weiterarbeiten, um dem Gemeinderat eine endgültige Entscheidung zu ermöglichen.
Weitere Informationen zum „Treffpunkt Leimen“, vor allem den Film zum Projekt, finden Sie unter www.leimen.de.
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„Treffpunkt Leimen“ – Die Kosten - 23.06.2022
(Donnerstag, 23.06.2022)
Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung vom 28. Oktober 2021 entschieden, schon allein aus Kostengründen bei einer Bebauung des Rathausplatzes die sog. „Variante 3“ zu bevorzugen.
Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung vom 28. Oktober 2021 entschieden, schon allein aus Kostengründen bei einer Bebauung des Rathausplatzes die sog. „Variante 3“ zu bevorzugen. Diese wurde in der späteren Planung weiterentwickelt und umfasst nun eine Fläche von ca. 2.180 m² und bietet Platz für 50 Fahrzeuge. Die Kosten dieser Variante betragen rund 3,7 Mio. €, hinzukommen etwa weitere 2,5 Mio. € an Zusatzkosten. Diese setzen sich u. a. aus der vorgeschriebenen archäologischen Voruntersuchung, den Abbruchkosten, Verkehrssicherungs-maßnahmen, Verlegung der Heizzentrale oder dem Legen von Ver- und Entsorgungsleitungen zusammen.
Diesen Ausgaben von ca. 6,2 Mio. € stehen allerdings auch Einnahmen gegenüber. Jeder Stellplatz wird mit 9.000 € gefördert, was bei 50 Plätzen 450.000 € ausmacht, hinzukommen 60% der Abbruchkosten für den Pavillon der Musikschule = ca. 70.000 €. Einen weiteren großen Anteil macht auch der Verkaufserlös des Areals für das neue Stadthaus aus, hier wird mit 344.000 € gerechnet. Dankenswerterweise hat auch die Landesregierung Baden-Württemberg für die Innenstadtsanierung im Jahr 2022 eine Million € an Fördergeldern genehmigt, für das Jahr 2023 und die folgenden darf mit ähnlich großen Summen gerechnet werden.
Es verbleiben daher etwa 5,3 Mio. € an Baukosten, die von der Stadt aufzubringen sind. Diese Kosten müssen allerdings nicht auf einmal aufgebracht werden, sondern verteilen sich natürlich auf die gesamte Bauzeit.
Weitere Informationen zum „Treffpunkt Leimen“, vor allem den Film zum Projekt, finden Sie unter www.leimen.de.
Video-Clip zum Thema: https://www.facebook.com/leimen.de/videos/406712971474346
„Treffpunkt Leimen“ vorgestellt - 20.06.2022
(Montag, 20. Juni 2022)
Sondersitzung des Gemeinderats befasste sich nur mit diesem Thema
„Treffpunkt Leimen“ – so lautete der Titel des einzigen Tagesordnungspunktes der öffentlichen Sondersitzung des Gemeinderats am Montag, dem 20. Juni 2022.
„Treffpunkt Leimen“ fasst griffig die geplante Bebauung des Rathausplatzes und die damit verbundenen Arbeiten am Schulhof der Turmschule, dem Erweiterungsbau der Musikschule und dem Bau eines Parkdecks zusammen. Das in der Sitzung vorgestellte Gesamtprojekt umfasste die Kostenfrage, den Bauzeitenplan, die jeweiligen Machbarkeitsstudien zum neuen Schulhof, zum Schulerweiterungsbau einschließlich des Ausweichkonzepts für die Musikschule und die Verkehrsuntersuchung zur Dimensionierung des Parkdecks.
Vorgestellt wurden diese Punkte von den jeweiligen Fachplanern der beteiligten Büros, die auch für Fragen zur Verfügung standen.
Zu Beginn der Sitzung, die von Oberbürgermeister Hans Reinwald pünktlich um 18.30 Uhr eröffnet wurde, wurde ein kurzer Videoclip gezeigt, der in visualisierter Form sehr anschaulich die künftige Gestaltung der betroffenen Flächen darstellt. Das Video kann auch unter www.leimen.de betrachtet werden. Dort findet sich auch eine Chronologie der bisherigen Ereignisse, die direkt auch zu den jeweiligen Protokollen der Sitzungen führt, in denen die jeweiligen Entscheidungen getroffen wurden.
Das geplante Stadthaus stellte die Paulus Wohnungsbau GmbH vor. Danach gab Uwe Bellm vom Architekturbüro AP88 einen Überblick zur Planung des Schulhofs, des Erweiterungsbaus und des Parkdecks. Stefan Wammetsberger vom Ingenieurbüro für Verkehrswesen Köhler-Leutwein gab dann seine ermittelten Daten zur Parksituation in der Innenstadt und dem Mobilitätskonzept bekannt. Auch von Seiten der Musikschule war zu hören, wie man die Zeit der Auslagerung organisieren wird, um eine möglichst ungestörte Weiterarbeit zu ermöglichen.
Die Schulhofgestaltung mit allen damit zusammenhängenden Fragen wird am Donnerstag, dem 23. Juni in einem Work-Shop mit Elternvertretern, Lehrerkollegium und Gemeinderäten intern diskutiert werden, bevor die Öffentlichkeit am Mittwoch, dem 29. Juni im Rose-Saal die Möglichkeit hat, sich in die Diskussion einzubringen. Diese beiden Veranstaltungen werden dann von Joachim Fahrwald moderiert, der sich in der Sitzung bereits kurz vorstellte.
Nach den Präsentationen hatten sowohl die Gremienmitglieder als auch die Zuschauer die Möglichkeit, Fragen an die Experten zu stellen, was rege genutzt wurde. Bevor Oberbürgermeister Reinwald um 20:45 Uhr die Sitzung schloss, übergab eine Elternvertreterin der Turmschule die gesammelten Unterschriften einer Petition, die sie mit der Bitte verband, in Zukunft mehr Gehör bei der Planung zu finden.
Die nächste reguläre Gemeinderatssitzung findet am Donnerstag, dem 30. Juni 2022 um 18:30 Uhr statt. Die Bevölkerung ist hierzu schon jetzt eingeladen.
Video-Clip zum Thema: https://www.facebook.com/leimen.de/videos/1043757072930901
Petition des Elternbeirats der Turmschule
Konzept wird derzeit erarbeitet
„Wir nehmen die Sorgen und Ängste der Eltern sehr ernst“, kommentiert Oberbürgermeister Hans Reinwald die Petition. „Dass man sich nicht richtig informiert fühlt, können wir aber nicht nachvollziehen. Kaum ein anderes Thema hat die öffentliche Berichterstattung in Leimen in der letzten Zeit mehr beherrscht als dieses.“
Mit entsprechenden Zahlen und Daten macht er dies deutlich: am 23. Juli 2020 wurde die geplante Bebauung des Rathausplatzes für das Stadthaus im Gemeinderat vorgestellt, am 22. Oktober dann über das Vergabeverfahren entschieden. Am 29. April 2021 beschloss man einstimmig der Verkauf des Rathausplatzes und stimmte mit großer Mehrheit den Architekten- bzw. Ingenieurverträgen zur Planung eines Neubaus einer Tiefgarage zu. Am 24. Juni wurden die Fachplaner beauftragt und am 28. Oktober 2021 die weitere Planung beschlossen. Alle diese Sitzungen des Gemeinderates waren öffentlich, über ihre Ergebnisse und die stattgefundenen Diskussionen wurde breit berichtet. Weder in der Fragestunde des Gemeinderates, noch bei der Schulleitung der Turmschule oder der Verwaltung gingen jedoch Fragen zu diesem Thema ein.
Diese Planungen sind bisher noch nicht abgeschlossen und werden voraussichtlich auch noch einige Wochen andauern. Ein Beschluss des Gemeinderates zum Bau einer Tiefgarage liegt ebenfalls noch nicht vor.
Sobald die Planungen abgeschlossen sind, werden die Turmschule, die Musikschule und natürlich die Bevölkerung in den Planungsprozess im Wege mehrerer Informationsveranstaltungen selbstverständlich eingebunden.
Hinsichtlich der geplanten Tiefgarage verweist der OB auf die Ergebnisse des Runden Tisches, wo man sich mit großer Mehrheit für eine solche entschieden habe. Alternativen wie das Brauereigelände scheiterten an Eigentumsfragen, der Schwimmbadparkplatz ist zu abgelegen von der Innenstadt. Selbst wenn man realistisch von einem sich ändernden Mobilitätsverhalten der Bevölkerung ausgehen müsse, werde der Individualverkehr noch für lange Zeit bestimmend bleiben. Auch hier warte man auf das entsprechende Gutachten, das Zahlen und Fakten zu dieser Frage liefern werde. Erst dann könne man auch sagen, wann mit einem Bau begonnen werden könne. Die jetzigen Dritt- oder Viertklässler werden dann aber bereits weiterführende Schulen besuchen.
„Dass eine Baumaßnahme Einschränkungen und Belästigungen mit sich bringt, ist bedauerlich, liegt aber in der Natur der Sache. Würde man dies zum Maßstab nehmen, dürfte man keine Baumaßnahme mehr durchführen. Dann bliebe aber auch der Schulhof mehr oder weniger so, wie er jetzt ist. Das kann im Interesse der Kinder niemand wollen“, so der OB. „Sie wissen aber auch, dass die Stadtverwaltung und die ausführenden Bauunternehmen alles in ihrer Macht stehende unternehmen, die Belästigungen so gering wie nur möglich zu halten. Die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule in St. Ilgen oder der Otto-Graf-Realschule können dies sicher bestätigen. Lärmintensive Arbeiten wurden wenn immer möglich in den Nachmittag bzw. die Ferien gelegt. Auch hier werden wir uns natürlich bei allen Maßnahmen intensiv mit der Schule abstimmen, anders geht es gar nicht. Man muss sich aber auch vor Augen führen, dass das Endergebnis zählt – ein wesentlich schönerer Schulhof als jetzt, ergänzt mit einem Rathausplatz mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Daran arbeiten wir – auch und gerade für die Schülerinnen und Schüler und den Lehrkörper der Turmschule!“
Bebauung des Rathausplatzes – Neugestaltung des Schulhofes der Turmschule – Bau einer Tiefgarage - 01.02.2022
Chronologie der Ereignisse
Stand: Februar 2022
Der in den 70er und 80er Jahren begonnene Abriss der alten Bebauung des Rathausplatzes an der früheren Bachgasse fand mit dem Abbruch des Anbaus am alten Rathaus 1990 ihren vorläufigen Abschluss. Seit dieser Zeit wird der Platz in seiner heutigen Form als Parkplatz genutzt, im Spätjahr findet dort in der Regel die jährliche Weinkerwe statt. Seit Jahren gibt es Diskussionen und Überlegungen, wie der Platz neugestaltet werden kann.
Diese Chronologie soll den Ablauf der Geschehnisse zusammenfassen und somit alle Vorgänge transparent machen. Die angegebenen Links führen direkt zu den Protokollen der öffentlichen Sitzungen.
Am 25. Oktober 2007 (PDF-Dokument, 197,34 KB, 18.02.2022) beschloss der Gemeinderat, einen städtebaulichen Wettbewerb auszuschreiben, der von der Kommunalentwicklung Baden-Württemberg (KE) betreut werden sollte.
Am 18. Dezember 2008 (PDF-Dokument, 187,86 KB, 18.02.2022) wurde die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Konzeption als Grundlage der weiteren Schritte zur Neugestaltung von Bärentorplatz, Rathausstraße, Rathausplatz und dem Schulareal vorgestellt.
In der Folge wurde das Thema in erster Linie in nichtöffentlichen Sitzungen des Sanierungsbeirats diskutiert.
Am 29. September 2016 (PDF-Dokument, 189,96 KB, 18.02.2022) lehnte der Gemeinderat die bis dahin diskutierte Variante FWD (das sog. „Ärztehaus“) ab und entschied sich dafür, die Bebauung des Rathausplatzes nach dem vorgestellten Konzept der Fa. CMS (sog. „Hotelbau mit Festhalle“) anzunehmen.
Gegen diesen Beschluss bildete sich eine Bürgerinitiative „Festhalle Nein“, die am 22. Dezember 2016 einen Bürgerentscheid beantragte (Bürgerbegehren). Das schriftlich eingereichte Bürgerbegehren richtete sich gegen den Gemeinderatsbeschluss vom 29. September 2016.
Nachdem das Bürgerbegehren im Sinne der Initiative entschieden und das Konzept der CMS damit abgelehnt worden war, wurde am 2. März 2017 (PDF-Dokument, 102,17 KB, 18.02.2022) ein sog. „Runder Tisch“ aus 16 Mitgliedern der unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen gebildet, der neue Kriterien erarbeiten sollte. Er tagte erstmals am 29. März 2017 (PDF-Dokument, 160,81 KB, 18.02.2022) und bestimmte unter anderem Frau Christine Grüger als neutrale Moderatorin.
Weitere Sitzungen des „Runden Tisches“ fanden am 23. Oktober 2017 (PDF-Dokument, 2,02 MB, 18.02.2022) und am 19. September 2018 (PDF-Dokument, 142,40 KB, 18.02.2022) statt. In dieser Sitzung wurde
- dem generellen Bau einer Tiefgarage unter dem Rathausplatz
- dem Bau eines Stadthauses und
- dem geplanten Erweiterungsbau der Turmschule
zugestimmt.
Der Gemeinderat befasste sich daraufhin am 18. April 2019 (PDF-Dokument, 126,68 KB, 18.02.2022) erneut mit dem Thema und beschloss Eckpunkte zum Verfahren für den Bau einer Tiefgarage und eines „Stadthauses“ am Rathausplatz.
Am 26. September 2019 (PDF-Dokument, 181,80 KB, 18.02.2022) wurde der Angebotsaufforderung für das Anbieter-Auswahlverfahren für das Stadthaus zugestimmt.
Am 13. Februar 2020 (PDF-Dokument, 150,94 KB, 18.02.2022) nahm der Gemeinderat den zeitlichen Ablaufplan des Vergabeverfahrens zur Kenntnis und stimmte der Zusammensetzung eines Verhandlungsgremiums zu.
Am 25. Juni 2020 (PDF-Dokument, 147,36 KB, 18.02.2022)legte die Verwaltung einen aktuellen Sachstandsbericht vor.
Am 23. Juli 2020 (PDF-Dokument, 229,83 KB, 18.02.2022) wurden dem Gemeinderat die Empfehlungen des Gremiums vorgestellt. Dieser beauftragte aufgrund der ausgesprochenen Empfehlung Kaufvertragsverhandlungen aufzunehmen.
Am 22. Oktober 2020 (PDF-Dokument, 223,36 KB, 18.02.2022) beabsichtige der Gemeinderat, eine Bietergemeinschaft mit der Planung des Neubaus einer Tiefgarage am Rathausplatz zu beauftragen. Die Verwaltung wurde beauftragt, den Architekten- bzw. Ingenieursvertrag mit der ausgewählten Bietergemeinschaft zu verhandeln und einen Abschluss vorzubereiten.
Am 29. April 2021 (PDF-Dokument, 178,80 KB, 18.02.2022) stimmte der Gemeinderat dem Verkauf des Stadthausgrundstückes nach einigen Vertragsänderungen zu. Ebenfalls zugestimmt wurde dem Abschluss der ausgehandeltenArchitekten- bzw. Ingenieursverträge zur Planung einer Tiefgarage. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, beginnend mit der Stufe 1 und 2.
Am 24. Juni 2021 (PDF-Dokument, 261,64 KB, 18.02.2022) wurden die Fachplaner beauftragt.
Am 28. Oktober 2021 (PDF-Dokument, 248,54 KB, 18.02.2022) nahm der Gemeinderat vom aktuellen Sachstand Kenntnis und entscheid sich für die vorgelegte Variante 3. Die Leistungsphasen 3 und 4 wurden vergeben.
Seitdem dauern die Planungen an und werden voraussichtlich im 1. Halbjahr 2022 vorgestellt.



























