Rathausplatz - Treffpunkt Leimen: Stadt Leimen

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Bürgernah und hilfsbereit - die Stadt Leimen für Sie

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Rathausplatz - Treffpunkt Leimen

Alle Informationen zum "Treffpunkt Leimen" finden sie hier:

„Leimen Aktiv“ im Bund der Selbständigen e.V.

(Montag, 18.07.2022)

Attraktiver Stadtkern ist wichtig für ein attraktives Geschäftsleben

„Als Gewerbeverband sehen wir seit Jahren den Rathausplatz in seiner jetzigen Form. Ein gutes Parkplatzangebot ist unserer Meinung für den städtischen Einzelhandel von existenzieller Bedeutung, muss sich aber nicht in der Form präsentieren, wie wir es seit mehr als 30 Jahren hier in Leimen erleben müssen.“, so Gerd-Peter Gramlich, Vorsitzender von „Leimen-Aktiv“ im Bund der Selbständigen Leimen e.V.

Schon die ersten Planungen der Kommunalentwicklung Baden-Württemberg (KE) aus Stuttgart, die die Entwicklung in Leimen seit vielen Jahren kompetent begleitet, sprachen von einer „Schaffung von Aufenthaltsqualitäten“, die zur Attraktivität und Belebung der Innenstadt beiträgt. Plätze müssen so gestaltet werden, dass sich Menschen gerne dort aufhalten.

Mit der nun vorliegenden Planung, liegt ein Vorschlag auf den Tisch, der für die Leimener Geschäftswelt und vor allem für die hervorragende Leimener Gastronomie völlig neue Chancen eröffnet.

„Wir als BdS Leimen sind sehr dafür, diese Chance endlich zu nutzen und die Mitte Leimens als attraktiven Treffpunkt zu gestalten“, so der Vorsitzende.

Den Film zum Treffpunkt Leimen finden sie hier 

Video-Clip zum Thema: hier

Der Entwurf des neuen Schulhofs

(Montag, 11.07.2022)

Turmschule soll mehr Platz auf drei Ebenen erhalten

Der Schulhof der Turmschule liegt eingezwängt zwischen dem Rathausplatz im Süden und der Bgm.-Lingg-Straße im Osten und ist für die rund 500 Kinder aufgrund seiner Gestaltung und des Betonfußbodens wenig attraktiv. Zwar wurde mit dem Abriss der Steinberghalle und dem Aufstellen von Spielgeräten einiges getan, aber es blieb „viel Luft nach oben“.

Der nun vorliegende Entwurf der Architektenpartnerschaft AP88 sieht nun den neuen Schulhof auf drei Ebenen vor, die sich aus der topographischen Lage heraus ergeben. Diese gliedern sich zudem in diverse Zonen und Themenbereiche.

Der Fahrradhof für ca. 60 Räder auf der Höhe der Bürgermeister-Lingg-Straße bildet nach diesem Entwurf die höchste Ebene. Die zweite Zone, der Hauptschulhof, hat das Niveau des Rathausplatzes. Die unterste Ebene bildet der neu zu schaffende Lichthof zwischen dem Schulgebäude und dem neuen Parkdeck. Der Höhenunterschied zwischen den Ebenen beträgt jeweils etwa drei Meter. Der Schulhof selbst bleibt wie bisher aus allen Himmelsrichtungen zugänglich, von Norden und Süden aus selbstverständlich auch barrierefrei.

Entlang der Bgm-Lingg-Straße entsteht eine „Küss-und-Tschüss-Zone“, an der Eltern gefahrlos ihre Kinder kurz aus- und einsteigen lassen können. Die bisher leider häufigen Beinahe-Gefährdungen sollen auf diese Weise möglichst ausgeschlossen werden. Der Zugang zum Schulhof ist über eine breite Treppe möglich.

Die Ebene Schulhof/Rathausplatz weist unterschiedliche Zonen auf, im Norden eine „grüne“ Sitzecke für gemütliches Erzählen oder Frühstücken. In der Mitte ist eine aktive Spielzone mit beweglichen Toren für Fußball oder Basketball vorgesehen sowie ein ruhiger, grüner Bereich. Zuschauer auf der Spielzone können auf überdachten Bänken das Geschehen verfolgen. Auf der gegenüberliegenden Seite bieten vier Hochbeete Gelegenheit zum Gärtnern. Hängematten laden nach getaner Arbeit oder beendetem Spiel zum Entspannen ein, große, abnehmbare Sonnensegel spenden dabei Schatten.

Die kreative Zone des neuen Schulhofs liegt im Süden. Die Stützwand zum höher gelegenen Fahrradhof sowie zwei weitere Seiten des Treppenhauses dienen als Malwände, ein kleines Amphitheater bildet eine Freilichtbühne für Theateraufführungen. Ein angedeuteter Barockgarten soll hier an den historischen Garten des Palais Seligmann erinnern und ebenfalls der Entspannung dienen.

Die untere Ebene auf Höhe des verglasten Parkdecks mit großem Lichthof kann entweder über eine Treppe oder über eine Rutsche erreicht werden. Diese aktive Zone soll vor allem die Bewegungsfähigkeit fördern. Dazu dienen eine Boulderwand, ein Klettergerüst, eine Balancierstange, Stufenreck und ein Trampolin.

Der gesamte Schulhof ist umzäunt und mit Hecken bepflanzt, um so die Kinder gegen Blicke von außen zu schützen. Bei der Neugestaltung wird auch darauf geachtet werden, dass er auch weiterhin als Standort der alljährlichen Weinkerwe zur Verfügung steht.

Den Film zum Treffpunkt Leimen finden sie hier 

Video-Clip zum Thema: 
www.facebook.com/leimen.de/videos/395174495800343

 

Der Schulhof während der Bauphase

(Donnerstag, 07.07.2022)

Turmgasse kommt in Kinderhand

Während des Umbaus des Schulhofes, dessen reine Bauzeit auf rund neun Monate veranschlagt ist, muss für die Schulkinder ein halbwegs adäquater Ausgleich als Spiel- und Bewegungsfläche in den Pausen gefunden werden. Zusätzlich wird natürlich auch der Bau des Parkdecks etwa 18 Monate benötigen, in denen der Hof ebenfalls nicht genutzt werden kann.

Da sich weite Wege schon alleine aufgrund der begrenzten Pausenzeit und des Alters der Kinder verbieten, fiel z. B. der Menzerpark als Alternative aus, so dass letzten Endes nur die unmittelbar angrenzende Turmgasse als Interims-Pausenhof blieb.

Dort wird nun ein Teil der Spielgeräte entlang des Gehwegs und der fünf Parkplätze installiert. Diese entfallen natürlich während dieser Zeit. Standsicher aufgestellt werden die Kletterstruktur, die Kletterwand und die Balancierbalken. Aus Platzgründen können das Kletternetz und die Tischtennisplatten leider nicht aufgestellt werden. Die leichten Fußballtore aus Kunststoff können flexibel nach Bedarf aufgestellt werden.

Um die Feuerwehrzufahrt zu ermöglichen, dürfen keine Spielgeräte direkt auf der Straße abgestellt werden.

Der neue Pausenhofbereich wird nach allen Seiten abgegrenzt, die Anwohner können ihre Eingänge aber selbstverständlich jederzeit erreichen.

Den Film zum Treffpunkt Leimen finden sie hier 

Video-Clip zum Thema:  www.facebook.com/leimen.de/videos/483682290092952

Das „Stadthaus“

(Montag, 04.07.2022)

Zentrales Element des Treffpunkts Leimen

„Stadthaus“ lautet der Arbeitstitel für das Gebäude, das L-förmig den neuen Rathausplatz abschließen und damit zentraler Bestandteil des Bereichs werden soll, das den „Treffpunkt Leimen“ ausmachen wird.

Dass der Rathausplatz bebaut werden soll, ist seit langem Konsens im Gemeinderat. Bereits im Oktober 2007 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben, dessen Ergebnisse im Dezember 2008 vorgestellt wurden. Die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Konzeption wurde als Grundlage für die weiteren Schritte zur Neugestaltung des Bärentorplatzes, der Rathausstraße, dem Rathausplatz und natürlich dem Schulareal angesehen. Diese weiteren Schritte wurden im Sanierungsbeirat diskutiert.

Im September 2016 wurde dann das bisher als „Ärztehaus“ bezeichnete Konzept verworfen, der Rathausplatz sollte mit einem Hotel bebaut werden. Dagegen richtete sich dann ein Bürgerentscheid, der dieses Vorhaben ablehnte. Infolge der neuen Planungen kam es dann 2019 zu Eckpunkten eines sog. „Stadthauses“, für das ein Investor gesucht und auch gefunden wurde. Die für ein Gebäude gesetzlich vorgeschriebenen Stellplätze sollen hier durch eine Tiefgarage nachgewiesen werden. Für diese wurden in der Folgezeit verschiedene Entwürfe vor, von denen sich der Gemeinderat im Oktober 2021 für die Variante 3 entschied.

Dieses „Stadthaus“, das von einem Investor gebaut werden soll, soll in einer L-Form neben dem Historischen Rathaus bis an die Bürgermeister-Lingg-Straße reichen und den Rathausplatz zur Schule hin abgrenzen. Im Erdgeschoss sind Ladenflächen, z. B. für ein Café vorgesehen, im 1. Obergeschoss Büroflächen, im 2. Obergeschoss sowie im Dachgeschoss Wohnungen.

Büros und Wohnungen müssen über Stellplätze für Fahrzeuge verfügen, die der Investor mit einer unter dem Gebäude liegenden Tiefgarage sicherstellen will. Aufgrund der topographischen Gegebenheiten kann eine Zufahrt wirtschaftlich betrachtet nur über die Hohe Gasse auf der Höhe des heutigen Pavillons der Musikschule erfolgen. Um auch die dringend benötigten rund 50 öffentlichen Parkplätze zu schaffen, die laut dem aktuellen Verkehrsgutachten benötigt werden, soll auf dem Gelände des Schulhofs ein Parkdeck entstehen, das seinerseits dann die Zufahrt zur privaten Tiefgarage sicherstellt. Große Glasflächen sichern das Parkdeck zum Schulhof hin ab und geben ein natürliches Licht.

Dieses Parkdeck bildet einen integralen Punkt der Planungen und stellt somit einen wesentlichen Bestandteil der Neugestaltung des Schulhofes auf drei Ebenen dar. Ohne dieses Parkdeck, das so gebaut werden soll, dass es später auch anderweitig genutzt werden kann, ist der neue Schulhof, der seine Attraktivität und starke Vergrößerung der Nutzfläche gerade durch die drei unterschiedlichen Ebenen gewinnt, nicht umsetzbar.

Den Film zum Treffpunkt Leimen finden sie hier 

Video-Clip zum Thema:  www.facebook.com/leimen.de/videos/726677295276795

Der Erweiterungsbau der Turmschule

(Donnerstag, 30.06.2022)

Neuer Raum auch für die Musikschule

Die heutige Turmschule wurde 1910 für zunächst etwa 60 Schülerinnen und Schüler gebaut. Dieser Teil, der sich von der Struktur eng an das benachbarte Palais Seligmann annähert, steht heute unter Denkmalschutz. Aufgrund der stetig steigenden Schülerzahl vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Erweiterung immer dringender. Zunächst wurde 1959 eine Sporthalle gebaut. Diese auf Säulen stehende Steinberghalle wurde jedoch seit 2002 nicht mehr genutzt und 2017 abgerissen. Eine weitere Erweiterung wurde 1960 geplant und entstand bis 1964 entlang der Turmgasse.

Auch diese Erweiterung ist aber inzwischen an ihre Grenzen gestoßen. Neue pädagogische Konzepte wie die Ganztagesbetreuung erfordern weitere Räume, die für die schulische Entwicklung der Kinder wichtig sind. Vorgesehen sind hier zum einen eine Mensa mit Küche, Lager und Nebenräume im 1. Obergeschoss, eine Aula im Untergeschoss, die bei schlechtem Wetter auch als Spiel- und Pausenhof genutzt werden kann, sowie ein Aufenthaltsbereich im 2. Obergeschoß, in dem auch die Hausaufgabenbetreuung und die Schülerbibliothek ihren Platz finden kann.

1976 wurde die Musikschule Leimen gegründet, die schon ein Jahr später rund 100 Schülerinnen und Schüler hatte. Diese ist bis heute in einem eigentlich als Provisorium gedachten Anbau an der Hohen Gasse untergebracht. Er verfügt jedoch noch nicht einmal über Sanitärräume und ist für eine musikpädagogische Arbeit schon lange nicht mehr ideal.

Im Zuge der gesamten Planungen für das Rathausareal war daher auch klar, dass dieser Zustand der Musikschule im Interesse aller Beteiligten ein Ende finden muss.

Für die Musikschule sind nun bis zu vier abtrennbare Unterrichtsräume, eine kleine Teeküche und natürlich die erforderlichen Sanitärbereiche vorgesehen. Der eigene Eingang soll wie bisher über die Hohe Gasse erfolgen. Im Freien wird ein eigener Pausenbereich geschaffen, der bei gutem Wetter auch als zusätzlicher Unterrichtsraum genutzt werden kann.

Weitere Informationen zum „Treffpunkt Leimen“, vor allem den Film zum Projekt, finden Sie unter www.leimen.de.

Video-Clip zum Thema: https://www.facebook.com/leimen.de/videos/572300074341479

Öffentliche Beteiligungsveranstaltung – Treffpunkt Leimen

(Mittwoch, 29.06.2022)

Bürgerinnen und Bürger informieren sich

Oberbürgermeister Hans D. Reinwald begrüßte pünktlich am Mittwoch, dem 29. Juni 2022, um 18 Uhr, die zur Informationsveranstaltung „Treffpunkt Leimen“ anwesenden Bürgerinnen und Bürger im Rose-Saal des Bürgerhauses. Der Oberbürgermeister machte deutlich, dass das Thema der Neugestaltung des Rathausplatzes und des Schulhofes ein wichtiges sei, das nun endlich nach über 30 Jahren zu einem Abschluss gebracht werden müsse.

Joachim Fahrwald übernahm anschließend die Aufgabe des Moderators und erläuterte den Ablauf des heutigen Abends und die einzelnen Programmpunkte.

Oberbürgermeister Reinwald stellte zunächst noch einmal die Vorgeschichte dar und bezeichnete die Schließung dieser „offenen Wunde im Stadtkern“ als eine elementare Aufgabe der Stadtkernsanierung. Mit dem nun vorliegenden Entwurf, der auch bei Eltern- und Lehrerschaft der Turmschule auf breite Zustimmung gestoßen sei, habe man die Chance, diese Wunde endlich zu schließen. Er verwies auf die zahlreichen großen Visualisierungen und Pläne, die an den Wänden befestigt worden waren und bat alle Anwesenden, diese ausgiebig zu studieren und auch zu diskutieren. Zur Einstimmung auf den heutigen Abend wurde dann der Videoclip „Treffpunkt Leimen“ abgespielt.

Jan Currle von der Kommunalentwicklung Baden-Württemberg, der die Stadtkernsanierung seit vielen Jahren begleitet, nannte danach noch einmal die prägenden Elemente der Stadtkernsanierung und deren Umsetzung, über die man sich anschließend wieder austauschen konnte.

Danach stellte Achim Bodamer als verantwortlicher Architekt das neue Stadthaus und seine geplante Nutzung vor. Das von einem Investor zu erstellende Gebäude füge sich wie vom Gemeinderat gewünscht harmonisch in die Platzgestaltung ein und schließe diesen ab. Die gesetzlich vorgeschriebenen Stellplätze würden über eine Tiefgarage sichergestellt.

Stefan Wammetsberger vom renommierten Verkehrsbüro Köhler-Leutwein präsentierte anschließend die wesentlichen Ergebnisse der aktuellen Verkehrsuntersuchung. Entgegen früheren Angaben seien heute aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen rund 50 Parkplätze im Bereich des Rathausplatzes ausreichend, um den Bedarf zu decken.

Uwe Bellm von Planungsbüro ap88 folgte mit der Darstellung des Baufeldes des Schulhofes. Er erläuterte dessen Neugestaltung einschließlich eines vorgesehenen Parkdecks, das die problemlose Zufahrt zur Tiefgarage des Stadthauses ermögliche. Vorgesehen sei ein Pausenhof auf drei Ebenen, der bereits die Zustimmung von Eltern und Lehrerschaft gefunden habe, ein möglicher Erweiterungsbau für die Musikschule und einer Mensa für die kommende Ganztagesbetreuung der Schülerinnen und Schüler.

Nach dieser Fülle an Informationen gab es eine Pause, die aber reichlich für weitere Fragen und einen Informationsaustausch genutzt wurde. Der Pause schloss sich ein Rundgang durch die vorbereiteten Themennischen „Stadthaus/Rathausplatz“, Baufeld Schulhof/Parkdeck“, Revitalisierung der Kernstadt“ und „Verkehrsgutachten“ an, bei denen die Sachverständigen erneut für Fragen zur Verfügung standen.

Die Sachverständigen und Joachim Fahrwald fassten im Anschluss die zahlreichen Eindrücke und Fragen noch einmal zusammen. Wie bereits beim Workshop mit den Schul- und Elternvertretern zeigte sich auch hier wieder Zustimmung zum Projekt, wenngleich Detailfragen noch überarbeitet werden sollten.

Bevor die Veranstaltung gegen 20.15 Uhr beendet wurde, dankte Oberbürgermeister Reinwald allen Anwesenden für ihr Interesse. Allerdings fand er es sehr schade, dass nur wenige Bürger die Gelegenheit genutzt haben, sich aus erster Hand zu informieren und sich im Rahmen der Veranstaltung zu beteiligen.

Für alle besteht aber die Möglichkeit, auf der Internetseite der Stadt Leimen unter www.leimen.de die vorgestellten Präsentationen einzusehen, um sich so ein eigenes Bild zum „Treffpunkt Leimen“ zu machen. Anregungen und Wünsche, aber auch Kritik können weiterhin unter der Adresse TreffpunktLeimen(@)Leimen.de an uns gemailt werden. Eine endgültige Entscheidung des Gemeinderats ist in der Sitzung am 21. Juli 2022 vorgesehen.

Verkehrsgutachten von Köhler-Leutwein liegt vor

(Montag, 27.06.2022)

Parkdeck mit rund 50 Plätzen als Ersatz für den Rathausplatz ausreichend

Das Ingenieurbüro Köhler-Leutwein hat Mitte Juni 2022 das erforderliche Verkehrsgutachten zur zentralen Parkraumsituation in Leimen-Mitte vorgelegt. Untersucht wurde dabei die Neuordnung des ruhenden Verkehrs in Leimen-Mitte.

Ein aus dem Jahr 2010 stammendes Gutachten war noch von rund 100 Kurz- und Langzeitparkern im Innenstadtbereich ausgegangen. Da diese Zahl, die auch in verschiedenen Planungsvarianten der entsprechenden Beratungen des Gemeinderats zu diesem Thema eine Rolle spielte, nach zwölf Jahren als nicht mehr zielführend angesehen wird, erfolgte eine Überprüfung.

Am 15. März 2022 wurde die Stellplatzauslastung durch eine Parkraumerhebung beurteilt. Die Straßenzüge und Parkplätze im Innenstadtbereich wurden dazu in Bereiche unterteilt und die jeweilige Auslastung in sechs Rundgängen zu unterschiedlichen Tageszeiten erhoben.

Die Anzahl der belegten Stellplätze wurden dabei im gesamten Bereich im Durchschnitt mit 304 festgestellt. Die Auslastung liegt im Tagesmittel bei rund 60%, der Rathausplatz war dagegen mit 80 bis 100% ausgelastet. Dieser hier vorhandene hohe Parkdruck führt dazu, dass aus verkehrlicher Sicht das Angebot zwar reduziert, aber nicht vollständig aufgegeben werden sollte. Würde man vollständig auf Parkplätze im Bereich Rathausplatz verzichten, würde dies den Parkdruck in der bereits ohnehin belasteten Umgebung weiter deutlich erhöhen.

Das Fazit der Untersuchung lautet, das aus verkehrlicher Sicht auf Grundlage der vorliegenden Ergebnisse ein Parkdeck mit rund 50 Plätzen in Leimen-Mitte ausreichend ist, wobei der städtebauliche Aspekt berücksichtigt werden muss. Das weitere Parkangebot wird im Gesamtmobilitätskonzept aufgegriffen. Ziel muss es dabei sein, das Kfz-Aufkommen zu reduzieren, um die Leimener Innenstadt für Fußgänger und Fahrradfahrer attraktiver zu machen und so den „Treffpunkt Leimen“ umzusetzen.

Den Film zum Treffpunkt Leimen finden sie hier 

Video-Clip zum Thema: https://www.facebook.com/leimen.de/videos/1001681013874048

"Treffpunkt Leimen" - Workshop

(Freitag, 24.06.2022)

Workshop stimmt Neugestaltung des Schulhofs der Turmschule zu 
Gemeinsame Erklärung von Stadt, Schulleitung und Elternvertretern

„Hier kann man nicht dagegen sein“, so die Kernaussage von Stadtrat Klaus Feuchter zur Neugestaltung des Schulhofes der Turmschule in Leimen-Mitte. Gemeint war der vorgelegte Entwurf des Planungsbüros ap88 aus Heidelberg zur Neugestaltung des Schulhofes, der auf drei Ebenen unterschiedliche Zonen zum Spielen und Ruhen vorsieht. Großformatige Entwürfe und Grundrisse an den Wänden verdeutlichten die einzelnen Objekte.

Diskutiert wurde dieser Entwurf in einem Workshop im Rose-Saal des Bürgerhauses am Alten Stadttor am Donnerstag, den 23. Juni 2022. Getroffen hatten sich rund 40 Lehrerinnen und Lehrer, Elternvertreter und Gemeinderäte, um sich unmittelbar über die Planungen zu informieren.

Oberbürgermeister Hans Reinwald begrüßte die Anwesenden und schilderte noch einmal kurz die bisherige Entwicklung, bevor der kurze Animationsfilm die Anwesenden einstimmte. Moderator Joachim Fahrwald erläuterte anschließend den geplanten Verlauf des Abends. Nach einer Vorstellung des Projektes durch Uwe Bellm von ap88, der auch schon den Marktplatz in Rohrbach neu gestaltet hat, teilten sich die Teilnehmer in sieben Einzelgruppen auf, um über den vorgelegten Plan zu diskutieren, Kritik zu üben und Änderungs- bzw. Verbesserungsvorschläge zu machen.

Joachim Fahrwald fasste nach Ende dieser Diskussionsphase die von den Gruppen erarbeiteten Ergebnisse noch einmal zusammen. Breiter Konsens des Abends war die bereits oben vorangestellte Aussage, dass der Entwurf allein wegen der drei vorgesehenen Ebenen sehr gut gefalle, auch wenn Details noch überarbeitet werden sollten. Der vorgestellte Erweiterungsbau sei sehr wichtig, er werde dringend gebraucht und solle so bald als möglich umgesetzt werden.

Uwe Bellm nahm diese Anregungen gerne auf, er freue sich, dass keine grundsätzliche Neuausrichtung des Entwurfs erforderlich sei. Die vorgenommene Analyse des Schulgebäudes sei sehr positiv ausgefallen und biete eine sehr gute Ausgangsbasis. Der Schulhof sei ein zentraler Punkt der Gestaltung der Innenstadt und habe viel Entwicklungspotential, das sich auch für eine öffentliche Nutzung außerhalb der Schulzeiten anbiete. Grünflächen eröffneten ökologische Chancen, auch die Musikschule profitiere von den dann vorhandenen Möglichkeiten, z. B. durch Konzerte oder Theateraufführungen im Freien.

Oberbürgermeister Reinwald bedankte sich zum Schluss für die rege Beteiligung und konstruktive Mitarbeit aller Anwesenden. Es sei sehr erfreulich, dass die nun erzielten Ergebnisse in einem übergreifenden Konsens erreicht worden seien. Man werde den Dialog fortsetzen, bereits am 29. Juni sei im Rose-Saal eine Öffentlichkeitsveranstaltung vorgesehen, bei der sich dann auch die Bevölkerung äußern könne. Die heute gemachten wertvollen Anregungen greife man gerne auf. Auf dieser Basis werde man weiterarbeiten, um dem Gemeinderat eine endgültige Entscheidung zu ermöglichen.

Weitere Informationen zum „Treffpunkt Leimen“, vor allem den Film zum Projekt, finden Sie unter www.leimen.de.

Weitere Informationen hier

Erheblicher Beitrag zur Sanierung von Leimen-Mitte

(Freitag, 24. Juni 2022)

Baden-Württemberg schießt 2022 eine Million € zu

Die Finanzierung des „Treffpunktes Leimen“ als zentralem Element der Stadtkernsanierung ist ein vieldiskutiertes, weil sehr wichtiges Thema. Gerade Fördergelder von Bund und Land sind bei der Umsetzung dieser meist recht kostspieleigen Maßnahmen unverzichtbar.

Die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Leimen-Mitte“ wurde aus Mitteln der Städtebauförderung für das Jahr 2022 mit einer Million Euro bezuschusst.

Das zuständige Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen bewilligte diesen Betrag mit Schreiben vom 3. Juni 2022.

„Wir freuen uns sehr über diesen Zuschuss“ betonten sowohl Oberbürgermeister Hans Reinwald als auch die als Finanzdezernentin zuständige Bürgermeisterin Claudia Felden. „Dieser Betrag hilft sehr, die gewünschte Aufenthaltsqualität zu erreichen. Wir gehen zuversichtlich davon aus, auch in den kommenden Jahren mit entsprechenden Zuschüssen rechnen zu dürfen.“

Weitere Informationen zum „Treffpunkt Leimen“, vor allem den Film zum Projekt, finden Sie unter www.leimen.de.

„Treffpunkt Leimen“ – Die Kosten

(Donnerstag, 23.06.2022)

Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung vom 28. Oktober 2021 entschieden, schon allein aus Kostengründen bei einer Bebauung des Rathausplatzes die sog. „Variante 3“ zu bevorzugen.

Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung vom 28. Oktober 2021 entschieden, schon allein aus Kostengründen bei einer Bebauung des Rathausplatzes die sog. „Variante 3“ zu bevorzugen. Diese wurde in der späteren Planung weiterentwickelt und umfasst nun eine Fläche von ca. 2.180 m² und bietet Platz für 50 Fahrzeuge. Die Kosten dieser Variante betragen rund 3,7 Mio. €, hinzukommen etwa weitere 2,5 Mio. € an Zusatzkosten. Diese setzen sich u. a. aus der vorgeschriebenen archäologischen Voruntersuchung, den Abbruchkosten, Verkehrssicherungs-maßnahmen, Verlegung der Heizzentrale oder dem Legen von Ver- und Entsorgungsleitungen zusammen.

Diesen Ausgaben von ca. 6,2 Mio. € stehen allerdings auch Einnahmen gegenüber. Jeder Stellplatz wird mit 9.000 € gefördert, was bei 50 Plätzen 450.000 € ausmacht, hinzukommen 60% der Abbruchkosten für den Pavillon der Musikschule = ca. 70.000 €. Einen weiteren großen Anteil macht auch der Verkaufserlös des Areals für das neue Stadthaus aus, hier wird mit 344.000 € gerechnet. Dankenswerterweise hat auch die Landesregierung Baden-Württemberg für die Innenstadtsanierung im Jahr 2022 eine Million € an Fördergeldern genehmigt, für das Jahr 2023 und die folgenden darf mit ähnlich großen Summen gerechnet werden.

Es verbleiben daher etwa 5,3 Mio. € an Baukosten, die von der Stadt aufzubringen sind. Diese Kosten müssen allerdings nicht auf einmal aufgebracht werden, sondern verteilen sich natürlich auf die gesamte Bauzeit.

Weitere Informationen zum „Treffpunkt Leimen“, vor allem den Film zum Projekt, finden Sie unter www.leimen.de.

Video-Clip zum Thema: https://www.facebook.com/leimen.de/videos/406712971474346

„Treffpunkt Leimen“ vorgestellt

(Montag, 20. Juni 2022)

Sondersitzung des Gemeinderats befasste sich nur mit diesem Thema

„Treffpunkt Leimen“ – so lautete der Titel des einzigen Tagesordnungspunktes der öffentlichen Sondersitzung des Gemeinderats am Montag, dem 20. Juni 2022.

„Treffpunkt Leimen“ fasst griffig die geplante Bebauung des Rathausplatzes und die damit verbundenen Arbeiten am Schulhof der Turmschule, dem Erweiterungsbau der Musikschule und dem Bau eines Parkdecks zusammen. Das in der Sitzung vorgestellte Gesamtprojekt umfasste die Kostenfrage, den Bauzeitenplan, die jeweiligen Machbarkeitsstudien zum neuen Schulhof, zum Schulerweiterungsbau einschließlich des Ausweichkonzepts für die Musikschule und die Verkehrsuntersuchung zur Dimensionierung des Parkdecks.

Vorgestellt wurden diese Punkte von den jeweiligen Fachplanern der beteiligten Büros, die auch für Fragen zur Verfügung standen.

Zu Beginn der Sitzung, die von Oberbürgermeister Hans Reinwald pünktlich um 18.30 Uhr eröffnet wurde, wurde ein kurzer Videoclip gezeigt, der in visualisierter Form sehr anschaulich die künftige Gestaltung der betroffenen Flächen darstellt. Das Video kann auch unter www.leimen.de betrachtet werden. Dort findet sich auch eine Chronologie der bisherigen Ereignisse, die direkt auch zu den jeweiligen Protokollen der Sitzungen führt, in denen die jeweiligen Entscheidungen getroffen wurden.

Das geplante Stadthaus stellte die Paulus Wohnungsbau GmbH vor. Danach gab Uwe Bellm vom Architekturbüro AP88 einen Überblick zur Planung des Schulhofs, des Erweiterungsbaus und des Parkdecks. Stefan Wammetsberger vom Ingenieurbüro für Verkehrswesen Köhler-Leutwein gab dann seine ermittelten Daten zur Parksituation in der Innenstadt und dem Mobilitätskonzept bekannt. Auch von Seiten der Musikschule war zu hören, wie man die Zeit der Auslagerung organisieren wird, um eine möglichst ungestörte Weiterarbeit zu ermöglichen.

Die Schulhofgestaltung mit allen damit zusammenhängenden Fragen wird am Donnerstag, dem 23. Juni in einem Work-Shop mit Elternvertretern, Lehrerkollegium und Gemeinderäten intern diskutiert werden, bevor die Öffentlichkeit am Mittwoch, dem 29. Juni im Rose-Saal die Möglichkeit hat, sich in die Diskussion einzubringen. Diese beiden Veranstaltungen werden dann von Joachim Fahrwald moderiert, der sich in der Sitzung bereits kurz vorstellte.

Nach den Präsentationen hatten sowohl die Gremienmitglieder als auch die Zuschauer die Möglichkeit, Fragen an die Experten zu stellen, was rege genutzt wurde. Bevor Oberbürgermeister Reinwald um 20.45 Uhr die Sitzung schloss, übergab eine Elternvertreterin der Turmschule die gesammelten Unterschriften einer Petition, die sie mit der Bitte verband, in Zukunft mehr Gehör bei der Planung zu finden.

Die nächste reguläre Gemeinderatssitzung findet am Donnerstag, dem 30. Juni 2022 um 18.30 Uhr statt. Die Bevölkerung ist hierzu schon jetzt eingeladen.

Video-Clip zum Thema: https://www.facebook.com/leimen.de/videos/1043757072930901

Petition des Elternbeirats der Turmschule

Konzept wird derzeit erarbeitet

„Wir nehmen die Sorgen und Ängste der Eltern sehr ernst“, kommentiert Oberbürgermeister Hans Reinwald die Petition. „Dass man sich nicht richtig informiert fühlt, können wir aber nicht nachvollziehen. Kaum ein anderes Thema hat die öffentliche Berichterstattung in Leimen in der letzten Zeit mehr beherrscht als dieses.“

Mit entsprechenden Zahlen und Daten macht er dies deutlich: am 23. Juli 2020 wurde die geplante Bebauung des Rathausplatzes für das Stadthaus im Gemeinderat vorgestellt, am 22. Oktober dann über das Vergabeverfahren entschieden. Am 29. April 2021 beschloss man einstimmig der Verkauf des Rathausplatzes und stimmte mit großer Mehrheit den Architekten- bzw. Ingenieurverträgen zur Planung eines Neubaus einer Tiefgarage zu. Am 24. Juni wurden die Fachplaner beauftragt und am 28. Oktober 2021 die weitere Planung beschlossen. Alle diese Sitzungen des Gemeinderates waren öffentlich, über ihre Ergebnisse und die stattgefundenen Diskussionen wurde breit berichtet. Weder in der Fragestunde des Gemeinderates, noch bei der Schulleitung der Turmschule oder der Verwaltung gingen jedoch Fragen zu diesem Thema ein.

Diese Planungen sind bisher noch nicht abgeschlossen und werden voraussichtlich auch noch einige Wochen andauern. Ein Beschluss des Gemeinderates zum Bau einer Tiefgarage liegt ebenfalls noch nicht vor.

Sobald die Planungen abgeschlossen sind, werden die Turmschule, die Musikschule und natürlich die Bevölkerung in den Planungsprozess im Wege mehrerer Informationsveranstaltungen selbstverständlich eingebunden.

Hinsichtlich der geplanten Tiefgarage verweist der OB auf die Ergebnisse des Runden Tisches, wo man sich mit großer Mehrheit für eine solche entschieden habe. Alternativen wie das Brauereigelände scheiterten an Eigentumsfragen, der Schwimmbadparkplatz ist zu abgelegen von der Innenstadt. Selbst wenn man realistisch von einem sich ändernden Mobilitätsverhalten der Bevölkerung ausgehen müsse, werde der Individualverkehr noch für lange Zeit bestimmend bleiben. Auch hier warte man auf das entsprechende Gutachten, das Zahlen und Fakten zu dieser Frage liefern werde. Erst dann könne man auch sagen, wann mit einem Bau begonnen werden könne. Die jetzigen Dritt- oder Viertklässler werden dann aber bereits weiterführende Schulen besuchen.

„Dass eine Baumaßnahme Einschränkungen und Belästigungen mit sich bringt, ist bedauerlich, liegt aber in der Natur der Sache. Würde man dies zum Maßstab nehmen, dürfte man keine Baumaßnahme mehr durchführen. Dann bliebe aber auch der Schulhof mehr oder weniger so, wie er jetzt ist. Das kann im Interesse der Kinder niemand wollen“, so der OB. „Sie wissen aber auch, dass die Stadtverwaltung und die ausführenden Bauunternehmen alles in ihrer Macht stehende unternehmen, die Belästigungen so gering wie nur möglich zu halten. Die Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule in St. Ilgen oder der Otto-Graf-Realschule können dies sicher bestätigen. Lärmintensive Arbeiten wurden wenn immer möglich in den Nachmittag bzw. die Ferien gelegt. Auch hier werden wir uns natürlich bei allen Maßnahmen intensiv mit der Schule abstimmen, anders geht es gar nicht. Man muss sich aber auch vor Augen führen, dass das Endergebnis zählt – ein wesentlich schönerer Schulhof als jetzt, ergänzt mit einem Rathausplatz mit einer hohen Aufenthaltsqualität. Daran arbeiten wir – auch und gerade für die Schülerinnen und Schüler und den Lehrkörper der Turmschule!“

Bebauung des Rathausplatzes – Neugestaltung des Schulhofes der Turmschule – Bau einer Tiefgarage

Chronologie der Ereignisse

Stand: Februar 2022

Der in den 70er und 80er Jahren begonnene Abriss der alten Bebauung des Rathausplatzes an der früheren Bachgasse fand mit dem Abbruch des Anbaus am alten Rathaus 1990 ihren vorläufigen Abschluss. Seit dieser Zeit wird der Platz in seiner heutigen Form als Parkplatz genutzt, im Spätjahr findet dort in der Regel die jährliche Weinkerwe statt. Seit Jahren gibt es Diskussionen und Überlegungen, wie der Platz neugestaltet werden kann.

Diese Chronologie soll den Ablauf der Geschehnisse zusammenfassen und somit alle Vorgänge transparent machen. Die angegebenen Links führen direkt zu den Protokollen der öffentlichen Sitzungen.

Am 25. Oktober 2007 beschloss der Gemeinderat, einen städtebaulichen Wettbewerb auszuschreiben, der von der Kommunalentwicklung Baden-Württemberg (KE) betreut werden sollte.

Am 18. Dezember 2008 wurde die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Konzeption als Grundlage der weiteren Schritte zur Neugestaltung von Bärentorplatz, Rathausstraße, Rathausplatz und dem Schulareal vorgestellt.

In der Folge wurde das Thema in erster Linie in nichtöffentlichen Sitzungen des Sanierungsbeirats diskutiert.

Am 29. September 2016 lehnte der Gemeinderat die bis dahin diskutierte Variante FWD (das sog. „Ärztehaus“) ab und entschied sich dafür, die Bebauung des Rathausplatzes nach dem vorgestellten Konzept der Fa. CMS (sog. „Hotelbau mit Festhalle“) anzunehmen.

Gegen diesen Beschluss bildete sich eine Bürgerinitiative „Festhalle Nein“, die am 22. Dezember 2016 einen Bürgerentscheid beantragte (Bürgerbegehren). Das schriftlich eingereichte Bürgerbegehren richtete sich gegen den Gemeinderatsbeschluss vom 29. September 2016.

Nachdem das Bürgerbegehren im Sinne der Initiative entschieden und das Konzept der CMS damit abgelehnt worden war, wurde am 2. März 2017 ein sog. „Runder Tisch“ aus 16 Mitgliedern der unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen gebildet, der neue Kriterien erarbeiten sollte. Er tagte erstmals am 29. März 2017 und bestimmte unter anderem Frau Christine Grüger als neutrale Moderatorin.

Weitere Sitzungen des „Runden Tisches“ fanden am 23. Oktober 2017 und am 19. September 2018 statt. In dieser Sitzung wurde

  • dem generellen Bau einer Tiefgarage unter dem Rathausplatz
  • dem Bau eines Stadthauses und
  • dem geplanten Erweiterungsbau der Turmschule

zugestimmt.

Der Gemeinderat befasste sich daraufhin am 18. April 2019 erneut mit dem Thema und beschloss Eckpunkte zum Verfahren für den Bau einer Tiefgarage und eines „Stadthauses“ am Rathausplatz.

Am 26. September 2019 wurde der Angebotsaufforderung für das Anbieter-Auswahlverfahren für das Stadthaus zugestimmt.

Am 13. Februar 2020 nahm der Gemeinderat den zeitlichen Ablaufplan des Vergabeverfahrens zur Kenntnis und stimmte der Zusammensetzung eines Verhandlungsgremiums zu.

Am 25. Juni 2020 legte die Verwaltung einen aktuellen Sachstandsbericht vor.

Am 23. Juli 2020 wurden dem Gemeinderat die Empfehlungen des Gremiums vorgestellt. Dieser beauftragte aufgrund der ausgesprochenen Empfehlung Kaufvertragsverhandlungen aufzunehmen.

Am 22. Oktober 2020 beabsichtige der Gemeinderat, eine Bietergemeinschaft mit der Planung des Neubaus einer Tiefgarage am Rathausplatz zu beauftragen. Die Verwaltung wurde beauftragt, den Architekten- bzw. Ingenieursvertrag mit der ausgewählten Bietergemeinschaft zu verhandeln und einen Abschluss vorzubereiten.

Am 29. April 2021 stimmte der Gemeinderat dem Verkauf des Stadthausgrundstückes nach einigen Vertragsänderungen zu. Ebenfalls zugestimmt wurde dem Abschluss der ausgehandeltenArchitekten- bzw. Ingenieursverträge zur Planung einer Tiefgarage. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, beginnend mit der Stufe 1 und 2.

Am 24. Juni 2021 wurden die Fachplaner beauftragt.

Am 28. Oktober 2021 nahm der Gemeinderat vom aktuellen Sachstand Kenntnis und entscheid sich für die vorgelegte Variante 3. Die Leistungsphasen 3 und 4 wurden vergeben.

Seitdem dauern die Planungen an und werden voraussichtlich im 1. Halbjahr 2022 vorgestellt.