Hugo Mayer: Stadt Leimen

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Hugo Mayer

Im Jahre 1899 zog der am 15.4.1864 in Nussloch geborene Handelsmann jüdischen Glaubens und deutscher Nationalität aus seiner Heimatgemeinde nach Leimen und kaufte im gleichen Jahr die Bergbrauerei nebst Anwesen sowie die inzwischen abgebrochene Gastwirtschaft Gossenbrunnen in der Heltenstraße oberhalb des heutigen Schießstandes. Die Brauerei betrieb er fast 20 Jahre, bis er sie am 1.10.1918 an die Familie Geiser aus gesundheitlichen Gründen weiterveräußerte.

Er war mit der im Jahre 1879 geborenen Karoline geb. Bierig verheiratet. Aus der Ehe gingen eine Tochter, die später Kindergärtnerin wurde, sowie zwei Söhne - der 1910 geb. Gustav und der 1921 geb. Kurt - hervor, die später den Beruf des Kaufmanns bzw. des Schlossers ergriffen.

Am 22./23. Oktober 1940 wurden alle jüdischen Bürger Badens, Männer, Frauen, Alte und Kinder auf Befehl des Gauleiters Robert Wagner nach Frankreich in das Internierungslager Gurs, Dept. Pyrénées Atlantiques, deportiert. Viele von ihnen verstarben dort aufgrund der sehr harten Lebensbedingungen in dem völlig unzureichend ausgestatteten Lager. Diejenigen, die das Lager trotz aller Torturen überlebten, wurden später in die Vernichtungslager im Osten gebracht. Nur wenige der über 6.000 Menschen überlebten.

Während Hugo Mayer bis zu seiner Deportation am 22.10.1940 in Leimen blieb, zog die Tochter Friedel 1930 nach Nussloch und wanderte 1937 mit ihrem Bruder Gustav nach den USA aus. Auch der jüngere Sohn Kurt wanderte aus, und zwar am 12.6.1939 nach Manchester in Großbritannien.

Die Eheleute Hugo und Karoline Mayer, geb. Bierig (geb. am 02.12.1879) wurden am 22. Oktober 1940 deportiert. Hugo Mayer kam 1942 in Südfrankreich um, seine Frau Karoline wurde in Auschwitz ermordet.

Laut Mitteilung des Sonderstandesamtes Arolsen aus jener Zeit sei Hugo Mayer nach „Beurkundung und Sterbebuch des Standesamtes Noe/ Frankreich unter Nr. 2/1942 in Noe/Frankreich verstorben“, was nicht den Tatsachen entsprach. Das Amtsgericht Heidelberg hat nach dem Krieg im Jahre 1951 amtlicherseits den Tod Hugo Mayers zum 8.5.1945, 24 Uhr rechtskräftig festgestellt.