Chronologie Seligmann ‑ von Eichthal: Stadt Leimen

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Chronologie Seligmann ‑ von Eichthal

  • 1717 Unter Schutzstellung des "...Judt Seligmann aus Drassen im Hessenlande gebürtig...“
  • 1724 In Leimen wird ein israelitischer Lehrer (Löb) erwähnt, der von der Familie Seligmann unterhalten wird.
  • 1745 Französische, ungarische und kaiserliche Truppen sind in Leimen einquartiert. Zur Finanzierung der Kosten in Höhe von 2.225 Gulden leiht sich die Gemeinde von Aron Seligmann 1.078 Gulden.
  • 1746 Aron Seligmann wird Obergeldeinnehmer der pfälzischen Landjudenschaft.
  • 1747 Am 26. April wird Aron Elias Seligmann als Sohn des Elias Seligmann in Leimen geboren
  • 1760 Der spätere Mannheimer Oberrabbiner und bekannte Thora‑Gelehrte Moises Hirsch Katzenellenbogen lebt im Hause Seligmann in Leimen und hat auch als Oberrabbiner der Landjudenschaft zeitweilig in Leimen seinen Sitz.
  • 1765 Aron Elias Seligmann (3. Generation), der spätere Freiherr von Eichthal, heiratet Hintele (Henriette) Levi aus Möhringen.
  • 1767 Tod des Stammvaters der Leimener Familie Seligmann.
  • 1773 Aron Seligmann (2. Generation), Sprecher der pfälzischen Landjudenschaft und ihr Obergeldeinnehmer, errichtet kurz vor seinem Tode ein Testament mit umfangreichen Stiftungen im Wert von 30.000 Gulden.
  • 1779 Aron Elias Seligmann (3. Generation) erhält ein kurfürstliches Privileg zur Gründung einer Tabakmanufaktur in Leimen mit Monopolstellung für die gesamte Pfalz. Ferner betätigt er sich als Heereslieferant für die kaiserlichen Truppen.
  • 1786 Der inzwischen zum Hofagenten aufgestiegene A. E. Seligmann leiht der Stadt Heidelberg insgesamt 50.000 Gulden zum Neubau der Alten Brücke. Zum Tabakprivileg erhält er auch das Monopol für die Salzgewinnung und Verkauf.
  • 1789 Die Gemeinde Leimen beschwert sich beim Kurfürsten wegen Steuerausfalls, weil Seligmann für zwei Häuser, in denen er die Tabakfabrik betreibt, unter Berufung auf das Privileg keine Steuern bezahlt.
  • 1790 Beginn des sukzessiven Grunderwerbs durch Seligmann im Bereich des späteren Palais. Seligmann erhält die Erlaubnis, in seinem Garten (heute ev. Pfarrhaus Leimen) die Fleckensmauer zu durchbrechen, ein Tor einzubauen und darüber ein Gartenhaus zu errichten.
  • 1792 Dem Heereslieferanten Seligmann werden durch die Regierung 175 Mastochsen zur Versorgung der österreichischen Truppen angewiesen.
  • 1794 Der Grundstein im Torbogen des Rathauses (Palais Seligmann) trägt die Jahreszahl 1794, was auf den Baubeginn schließen lässt.
  • 1795 Seligmann eröffnet an der heutigen Heltenstraße eine Schnupftabaksmühle. Zusammen mit dem Mannheimer Bankier Dietrich Heinrich Schmaltz bezahlt er die Kontribution für die Stadt Mannheim in Höhe von 200.000 Gulden österreichischer Währung. General Wurmser hatte vom Mannheimer Magistrat 400.000 Gulden als „Douceur für seine Armee“ verlangt und gedroht, die von den Franzosen besetzte Stadt zu erstürmen und zu plündern, wenn das Geld nicht innerhalb von zwei Stunden herbeigeschafft werden könnte. Unter den Deputierten der Stadt war Aron Elias Seligmann, der zusammen mit Schmaltz das Geld aufbrachte.
  • 1798  A. E. Seligmann ist an der finanziellen Verwertung von Teilen des Speyrer Domschatzes beteiligt. In den Wirren der Revolutionsjahre ist er zum maßgeblichen Finanzier der kurfürstlichen Regierung und des Kurfürsten in Person aufgestiegen.
  • 1799 A. E. Seligmann erhält für sich und seine Söhne sowie Schwiegersöhne das Bürgerrecht. Auf Anordnung des neuen Kurfürsten Maximilian Josef verlegt Seligmann seinen ständigen Aufenthalt nach München. Dort wird er noch stärker in das desolate Finanzgeschehen des Hofes eingebunden, u.a. übernimmt er die Besoldung des diplomatischen Dienstes.
  • 1802 Das Palais Seligmann in Leimen ist fertig gestellt. In einer Eingabe um staatliche Vergünstigung legt Seligmann eine Bauabrechnung über 80.000 Gulden vor und stellt den Bau als "Arbeits- und  Verdienstbeschaffungsmaßnahme" dar.
  • 1814 Am 22. September wird Aron Elias Seligmann als "von Eichthal" in den bayrischen Freiherrenstand erhoben. Diese Adelserhebung gilt auch für seine Kinder.
  • 1819 tritt er zum katholischen Glauben über und nimmt den selten von ihm benutzten Namen Leonhard an.
  • 1815 Am 22. August findet im Leimener Palais die Hochzeit von Sophie v. Eichthal mit Leopold Edler von Laemel aus Prag statt.
  • 1824 Am 11. Januar stirbt Aron Elias Seligmann, Freiherr von Eichthal, in München
  • 1832 Freiherr Simon von Eichthal (* 1787 in Leimen, † 1854 in Ebersberg) verkauft das Schloss für 9.000 Gulden an den Heidelberger Wirt Peter Mathias Müller.
  • 1838 Simon v. Eichthal, der sich neben seinen Bankgeschäften auch verstärkt dem Eisenbahnbau und der sonstigen Industriefinanzierung widmet, gründet eine Aktiengesellschaft zum Bau der Eisenbahn Augsburg ‑ Nürnberg.
  • 1841 Die Gemeinde erwirbt von Mathias Müller das Palais Seligmann für 8.000 Gulden.
  • 1843 Die Gemeinde Leimen richtet im Palais Seligmann neben der Gemeindekanzlei (2 Räume) auch gemeinsame Schulräume für alle Konfessionen ein.