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Stadt Leimen (Druckversion)

Licht aus für die Erde

Autor: Frau Greiner
Artikel vom 22.03.2019

Syna und 13 Kommunen im Netzgebiet beteiligen sich an der Earth Hour

Rhein-Neckar-Kreis, 30. März 2019: Zum dreizehnten Mal schalten weltweit Städte und Gemeinden heute das Licht für eine Stunde ab. Die vom WWF eingeführte „Earth Hour“ soll das Bewusstsein für Klima- und Artenschutz schärfen. In Deutschland beteiligen sich rund 400 Städte an der Aktion. Die Unternehmenszentrale der Süwag Energie AG und deren Netztochter Syna GmbH beteiligen sich ebenfalls und schalten um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus.

Im Netzgebiet der Süwag nehmen die Kommunen Bammental, Epfenbach, Eschelbronn, Gaiberg, Leimen-Gauangelloch, Lobbach, Mauer, Meckesheim, Neckargemünd, Neidenstein, Spechbach, Wiesenbach und Zuzenhausen an der symbolischen Abschaltung Teil. Die Netzleitstelle des Netzbetreibers wird in der Zeit von 20:30 bis 21:30 Uhr auf Nachfrage der Gemeinden im Versorgungsgebiet die Straßenbeleuchtung für die Aktion abschalten. Die Schaltung der Straßenbeleuchtung ist dabei nur gesamthaft möglich, einzelne Gemeinden oder gar Ortsteile sind nicht separat aus der Ferne zu steuern. Die Systemstabilität beziehungsweise die Versorgungssicherheit des Stromnetzes ist dadurch jedoch in keiner Weise gefährdet.

Grundsätzlich liegt die Verantwortung für die Beleuchtung der Verkehrswege in den Händen der Gemeinde. Die Syna benötigt daher für die Abschaltung der Straßenbeleuchtung eine Anweisung der Kommunen. „Die Earth Hour schärft das Bewusstsein für wichtige Themen wie Klima-und Umweltschutz, die auch bei uns höchste Priorität genießen. Daher unterstützen wir die Kommunen gerne bei der Aktion“, betont Jörg Riekenberg, Syna-Standortleiter in Bammental.

Die Aktion ist dabei nur symbolisch zu sehen, denn in er Zeit der Abschaltung werden im Versorgungsgebiet des Netzbetreibers nur rund 650 Kilowattstunden eingespart. Das entspricht in etwa dem Stromverbrauch einer dreiköpfigen Familie in zwei Monaten. „Die geringe Ersparnis ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die beteiligten Kommunen bereits in großen Teilen auf energieeffiziente LED-Straßenbeleuchtung umgerüstet haben“, erklärt Riekenberg weiter.

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