Gemeinsam Verantwortung übernehmen und Gesellschaft gestalten
Lokale Agenda Leimen - Gründung

Im Oktober 2002 wurde in Leime die Lokale Agenda auf den Weg gebracht.
In Arbeitsgruppen:
- Bürgerschaftliches Engagement
- Stadtplanung Stadtentwicklung
- Energie und Verkehr
wirken viele engagierte Bürgerinnen und Bürger aktiv am Agenda-Prozess mit und haben bereits einige Projekte realisiert.
Unter anderem wurden Putzpartys auf verschiedenen Gemarkungsteilen durchgeführt, die Grünanlage am Rathausplatz mit einem Brunnen und Sitzgelegenheiten verschönert, Jugendliche bei der Suche von Arbeitsplätzen begleitet, eine Fahrradwegweisung geplant und realisiert, ein "EINE WELTLADEN" eröffnet.
Mitmacher und Mitarbeiter sind in den Gruppen jederzeit willkommen.
Leitbild der Lokalen Agenda Leimen -zum Downlaod (PDF-Dokument, 43,88 KB, 20.11.2017)
Flyer für ein lebens- und liebenswertes Leimen -zum Download (PDF-Dokument, 1,00 MB, 02.12.2019)
Weitere Informationen
Lokale Agenda Leimen - „Was hast Du gesagt?“
Erstelldatum31.10.2025
Der Praxis-Austausch mit Henrik Vieth zum Thema Schwerhörigkeit erfüllte alle Erwartungen.
Betroffene, Angehörige und Interessierte konnten sich mit ihm offen über alle Aspekte der Schwerhörigkeit austauschen. Die Zahl der Teilnehmer war etwas klein, wenn man bedenkt, bei wievielen die Einschränkung täglich eine Rolle spielt, aber für den Austausch war sie von Vorteil. Hier einige der vielen Gesprächspunkte:
Menschen jeden Alters können durch medizinische Ursachen schwerhörig sein. Bei der Schwerhörigkeit im Alter spielen vermutlich normale Alterungsprozesse, eine jahrelange Lärmbelastung und eine erbliche Anlage eine Rolle.
Oft bemerkt man den Hörverlust eher zufällig. Es weist einen z.B. jemand auf das Vogelpfeifen, das Rascheln der Blätter, u.a. hin. Oder man will ihn nicht bemerken, weil man befürchtet, man wird als alt eingestuft oder das Gerät fällt unangenehm auf.
Das Hörgerät, inzwischen ein Miniaturgebilde, hat als Hauptaufgabe, dass man durch besseres Hören weiter am Leben mit Kontakten und Gesprächen teilnehmen kann und nicht vereinsamt. Es ist für unsere Allgemeingesundheit von großer Bedeutung, weil wir soziale Wesen sind, Anregungen brauchen und unser Gehirn beschäftigt sein will. Nicht gut hören kann insofern auch Demenz befördern.
Wenn der HNO-Arzt Schwerhörigkeit festgestellt hat, muss der Betroffene mithilfe des Akustikers das Hören mit dem Gerät „erlernen“. Das gelingt nicht, wenn man es nur ab und an anzieht. Der Akustiker sorgt in Gesprächen mit dem Kunden für die passende Einstellung des Gerätes.
Die von der Kasse voll bezahlten Geräte erfüllen ihre Aufgabe, besseres Hören zu ermöglichen, gut. Geräte mit Feintuning für bestimmte Gegebenheiten und Zusammenwirken mit Handy und mit App gibt es nur mit Zuzahlung.
Für die Menschen, die viel Kontakt mit Betroffenen haben, gelten einige Hinweise: Nicht von hinten sprechen, deutlich und langsam reden, möglichst mit Augenkontakt mit dem anderen sprechen und: nicht zu laut reden, weil zu großer Schall das Hören über das Gerät stört.
Gast beim Treffen war Herr Baumgartner, der einen in der EUTB ( Ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle; finanziert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales; Sitz Mosbach) berät, wenn es z.B. bei der Kostenerstattung des Gerätes durch die Krankenkasse Unklarheiten gibt. s.baumgartner(@)eutb.thbw.de
Herzlichen Dank an Herrn Vieth für die rundum gelungene Veranstaltung!
Vielen Dank der AWO Leimen für die freundliche Aufnahme.
