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Ermittlungsverfahren nach Brand in Kirchenrohbau abgeschlossen
Erstelldatum12.08.2026
Staatsanwaltschaft bestätigt: Kein religiös oder extremistisch motivierter Hintergrund
Nach dem Brand im Rohbau der syrisch-orthodoxen Kirche der aramäischen Kirchengemeinde St. Maria in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 2026 ist das Ermittlungsverfahren inzwischen abgeschlossen.
Wie die Staatsanwaltschaft Heidelberg mitteilte, haben die Ermittlungen ergeben, dass bei dem Beschuldigten eine schwere psychische Erkrankung vorliegt, die ursächlich für die Tat gewesen sein dürfte.
Zugleich bestätigen die Ermittlungsbehörden, dass keine Hinweise auf einen extremistischen oder religiösen Hintergrund der Tat vorliegen. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen handelte der Beschuldigte allein und fühlte sich selbst ausdrücklich keiner Religion zugehörig.
Oberbürgermeister John Ehret erklärt: „Für die Mitglieder der aramäischen Gemeinde und für unsere gesamte Stadt ist es wichtig zu wissen, dass der Brand keinen religiösen oder extremistischen Hintergrund hatte. Unabhängig davon bleibt der Vorfall eine scharf zu verurteilende Tat. Leimen steht für ein friedliches und respektvolles Miteinander, daran halten wir fest“
Die Stadt Leimen dankt den zuständigen Ermittlungsbehörden für die umfassende Aufklärung des Sachverhalts und bekräftigt ihre Verbundenheit mit der aramäischen Kirchengemeinde.
